Capitularia - Edition of the Frankish Capitularies

Wolfenbüttel, HAB, Cod. Guelf. 97 Weiss.: A law book travelling between Wolfenbüttel, Paris and private desks – and a new history of the Herzog August Library’s collections

The fates of books can rarely be reconstructed without gaps, and yet the biography of a single object often offers insights into many areas, such as the history of scholarship, of institutions and of collections. The Codex Weissenburgensis 97 is one of the oldest textual witnesses of Salic law. For the Capitularia project it is […]

News on the dating of the ms. Modena, Archivio Capitolare, O.I.2

The manuscript Modena, Archivio Capitolare, O.I.2, which transmits the Liber legum of Lupus, is one of the most well-known manuscripts containing capitularies. Its content and the remarkable pictorial program have already been the subject of numerous studies. Nevertheless, some questions remain up to debate, among them the significant issue of its date of origin. Hypotheses […]

A chapter by Charlemagne in a Computus manuscript

Dass man zuweilen in Kontexten auf Kapitel aus Kapitularien stößt, in denen man sie nicht erwarten würde, davon zeugt die Handschrift Angers, Bibliothèque municipale, 477 (461). Und dass man in Kontexten auf einen Kapitularientext aufmerksam gemacht wird, in denen man es nicht erwarten würde, davon zeugt diese Handschrift ebenfalls. Auf einer dem früh- und hochmittelalterlichen […]

Manuscript of the Month May 2023: Glosses in Vatican Pal. Lat. 582 – planned indices or traces of usage?

Sorry, this entry is only available in Deutsch. Die sogenannte Collectio Senonica (vgl. Mordek 2000, S. 45-46) stellt zweifellos eine der bedeutendsten bekannten Kapitulariensammlungen dar. Die Bedeutung dieser Sammlung ist nicht zuletzt auf den enormen Umfang des überlieferten Materials zurückzuführen – die Sammlung enthält etwa 60 Kapitularien aus der Zeit zwischen ca. 750 und 884. […]

Manuscript of the Month September 2022: Munich, Hauptstaatsarchiv, HL Passau 3 1/2

Sorry, this entry is only available in Deutsch. Eines der jüngsten Stücke, das Alfred Boretius und Victor Krause in ihre Kapitularienedition aufgenommen haben, ist die Zollordnung von Raffelstetten von 903–906 (BK 253). In Raffelstetten, das heute zur Gemeinde Asten in Oberösterreich gehört, fand zu Beginn des 10. Jahrhunderts eine Versammlung bayerischer Großer statt, auf der […]

Manuscript of the Month August 2022: Modena, AS, 130

Sorry, this entry is only available in Deutsch. Der für verschollen gehaltene „Codex Estensis“ An der Wende zum 11. Jahrhundert entstand in Italien ein Rechtsbuch, in dem das Recht der Langobarden mit den fränkischen Kapitularien in einer chronologischen Sammlung zusammengeführt wurde: der „Liber legis Langobardorum“ oder „Liber Papiensis“. Die letztere, von der Forschung mehrheitlich verwendete […]

Manuscript of the Month July 2022: Capitulary extracts in a canonical collection – Vesoul, BM, 79 (73)

Sorry, this entry is only available in Deutsch. Wie bereits im Mai erwähnt, finden sich bekanntlich in frühmittelalterlichen Handschriften mit kanonischem Material neben “rein” kanonischen Texten oft auch andere normative Werkgattungen. In der Tat griffen die Verfasser systematisch angelegter kanonischer Sammlungen bei der Auswahl des maßgeblichen Materials für ihre Sammlungen nicht selten auf königliche Kapitularien […]

Manuscript of the Month May 2022: Barcelona, Biblioteca de Catalunya, 945

Sorry, this entry is only available in Deutsch. Ein Neufund in einer Handschrift aus Barcelona Dass kanonistische Sammlungen nicht nur genuin kirchenrechtliches Material in sich aufnehmen, sondern auch weltliches Recht rezipieren, ist hinlänglich bekannt. Kapitularien gehören dabei auch zu den rezipierten Texten, wie z.B. die Studie von Valeska Koal gezeigt hat, in der verschiedene kirchenrechtliche […]

Manuscript of the Month April 2022: Paris, BnF, Lat. 13079

Sorry, this entry is only available in Deutsch. Als wir im Herbst 2021 auf der Suche nach Hinweisen auf frühneuzeitliche Abschriften von Kapitularienüberlieferungen die Unterlagen der Gallia Pontificia-Mitarbeiter am DHI in Paris durchforsteten, stießen wir auf eine vielversprechende Notiz: In einer Handschrift der Pariser Bibliothèque nationale, Lat. 13079 (17. Jh.) mit „Extraits de divers mss. […]