Capitularia - Edition der fränkischen Herrschererlasse

Handschrift des Monats Februar 2017: Stuttgart, Württembergische Landesbibliothek, iur. 4° 134

Der im 10./11. Jahrhundert in Alemannien, wahrscheinlich in St. Gallen entstandene Rechtscodex wird eröffnet durch den für die Region zentralen Rechtstext, die Lex Alamannorum. Es folgen die Kapitulariensammlung des Ansegis und weitere Exzerpte aus Rechtstexten, vor allem aus dem römischen Recht. Im letzten Teil der Sammelhandschrift, auf den foll. 173r-199v, finden sich zwei Listen mit […]

Handschrift des Monats Januar 2017: Münster, Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, msc. VII. 5201

„Allem Anfang wohnen Kapitularien inne“ – Betrachtet man die in der Handschrift Münster, Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, msc. VII. 5201 versammelten Texte, ließe sich ein solcher Eindruck leicht gewinnen, zumindest in Bezug auf die Neugründung von Klöstern in Sachsen nach dessen Einverleibung in das Frankenreich. Die Handschrift selbst ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kurz nach 945 […]

Neu veröffentlicht

Neu veröffentlichte Handschriftenseiten: – Gotha, Forschungsbibliothek, Memb. I 84 – Heiligenkreuz, Stiftsbibliothek, 217 – München, Bayerische Staatsbibliothek, Lat. 3853 – Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 2718 – Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Reg. Lat. 1023

Neuerscheinung

Die Dissertation unserer Kollegin Dr. Sarah Patt ist soeben als 59. Band der MGH-Reihe ‚Studien und Texte‘ erschienen: Sarah Patt, Studien zu den ‚Formulae imperiales‘. Urkundenkonzeption und Formulargebrauch in der Kanzlei Kaiser Ludwigs des Frommen (814–840) Im Zentrum ihrer Studie steht der berühmte Touronenser Codex Paris, BN, Lat. 2718, der zum Teil in tironischen Noten […]

Handschrift des Monats Dezember 2016: Gotha, Forschungsbibliothek, Memb. I 84

Die heute in der Forschungsbibliothek in Gotha aufbewahrte Handschrift ist wohl um die Jahrtausendwende (Hoffmann 1986, S. 239) in Mainz entstanden und bietet eine der „bedeutendsten Rechtskompilationen des Frühmittelalters“ (Mordek 1995, S. 131), die Kapitularien und Leges vereint. Der großformatige, 397 foll. umfassende Codex ist in vier Teile gegliedert und überliefert unter anderem die Kapitulariensammlung […]

Handschrift des Monats November 2016: Berlin, SBPK, Savigny 1

Weitere Neufunde in einer Handschrift mit römischem Recht Dass Handschriften mit römischem Recht auch für die Kapitularienforschung ergiebig sein können, hat schon der erste Neufund in der Handschrift Paris, BN, Lat. 4419 gezeigt, den wir an dieser Stelle im Juni präsentiert haben. Mit der in diesem Monat vorzustellenden Handschrift verhält es sich ähnlich, wie im […]

Neu veröffentlicht

Neu veröffentlichte Handschriftenseiten: – Gent, Rijksuniversiteit – Centrale Bibliotheek, 506 – London, British Library, Egerton 269 – London, British Library, Egerton 2832 – Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 4419 – Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 4633

Handschrift des Monats Oktober 2016: München, BSB, Lat. 19416

Der aus dem Besitz des Klosters Tegernsee stammende Clm 19416 enthält in seinem älteren, ersten Teil eine italienische Kapitulariensammlung, die am Ende des 9. Jahrhunderts wohl in Südbayern aus einer unbekannten Vorlage abgeschrieben wurde. Im Unterschied zu anderen italienischen Sammlungen, die die fränkischen Herrschererlasse mit dem Langobardenrecht oder anderen Leges kombinieren, tradiert die Sammlung (von […]

Anstehende Vorträge und zugleich: Farewell

Unsere Projektmitarbeiterin Daniela Schulz ist in den kommenden Tagen auf zwei DH-Tagungen mit eigenen Vorträgen präsent: – 28. September 2016: “Building a collaborative editorial workbench for legal texts with complex structures” auf der TEI-Konferenz (Wien; zusammen mit Nils Geißler und Marcello Perathoner vom CCeH) Zum Tagungsprogramm – 7. Oktober 2016: “Of general and homemade encoding […]