Capitularia - Edition der fränkischen Herrschererlasse

Paläographische Rätsel

Die Kapitularienhandschriften und das “Handschriftenarchiv” Bernhard Bischoffs Die Auswertung des Nachlasses Bernhard Bischoffs zum Nutzen der Mittelalterforschung steht immer noch aus. Herrad Spilling zufolge sah Bischoff mittelalterliche Handschriften „mit Adleraugen aus der Vogelperspektive und bot eher selten eine Analyse von Einzelheiten, um sein Urteil zu begründen“ – und laut Einschätzungen Hartmut Hoffmanns führen seine Urteile […]

Neues zur Datierung der Hs. Modena, Archivio Capitolare, O.I.2

Die Handschrift Modena, Archivio Capitolare, O.I.2, die den Liber legum des Lupus überliefert, ist nicht zuletzt wegen ihres außergewöhnlichen Bildprogramms eine der bekanntesten Rechtshandschriften mit Kapitularien, die schon Gegenstand zahlreicher Studien war. Dennoch ließen sich einige Fragen bislang nicht abschließend klären, darunter die nicht unwesentliche nach ihrer Entstehungszeit. Hypothesen dazu decken eine sehr breite Zeitspanne […]

Zu den verlorenen karolingischen Kapitularienhandschriften aus Fulda und Mainz

Die Bibliotheken von Mainz und Fulda waren schon in der Karolingerzeit gut mit Rechtshandschriften ausgestattet, nun sind diese karolingischen Codices jedoch größtenteils verloren gegangen. Von den fünf Kapitularienhandschriften, die sich im Jahr 1479 ihren Ex-libris zufolge in der Mainzer Dombibliothek befanden, sind drei – Gotha, Forschungsbibliothek, Memb. I 84, Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. Lat. […]