Der Winter geht, neue Handschriftenseiten erblühen auf Capitularia. Diesmal sind es vor allem Codices süddeutscher Herkunft, die eine Kopie des Capitulare monasticum (BK 170) enthalten:
Außerdem haben wir die Transkription aller Kapitularien in den Handschriften Heiligenkreuz, Stiftsbibliothek, 217 und München, Bayerische Staatsbibliothek, Lat. 3853 abgeschlossen, die zusammen mit Paris, Bibliothèque nationale de France, Lat. 3878 die so genannte Collectio Augustana bilden, eine gewaltige Sammlung kirchlichen und weltlichen Rechts, die im 10. Jahrhundert wohl in Alemannien kompiliert wurde (siehe Kaschke 2025). Nur in dieser Sammlung haben sich c. 1-4 von BK 131 erhalten, die zu einer von Alfred Boretius unter dem Kunsttitel Capitula de Iudaeis zusammengestellten Folge von Einzelkapiteln mit Bestimmungen für die jüdische Bevölkerung im Frankenreich gehören.
