{"id":5035,"date":"2016-01-11T15:54:17","date_gmt":"2016-01-11T14:54:17","guid":{"rendered":"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/?p=5035"},"modified":"2020-11-19T17:09:07","modified_gmt":"2020-11-19T16:09:07","slug":"handschrift-des-monats-paris-lat-10758","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/handschrift-des-monats-paris-lat-10758\/","title":{"rendered":"Manuscript of the Month February 2016: Paris, BN, Lat. 10758"},"content":{"rendered":"<p>Ein wichtiges Charakteristikum der karolingischen Rechtshandschriften ist, dass jede Sammlung in ihrer Zusammensetzung einzigartig ist. In der Regel haben die Schreiber auf Texte aus unterschiedlichen Vorlagen zur\u00fcckgegriffen und neue Kombinationen von Rechtstexten geschaffen. Die Vorlagen hatten wohl meistens die Form gebundener Codices, manchmal waren es auch nur Pergamentzettel oder Rotuli. Es ist anzunehmen, dass sich in diesen Sammlungen die Interessen des Schreibers oder seines Auftraggebers niederschlagen. Auch wenn manchmal in mehreren Handschriften dieselben Texte in derselben Reihenfolge auftauchen, ist nicht gesagt, dass sich die Schreiber dieser Handschriften auch auf dieselbe Vorlage gest\u00fctzt haben. Auch in diesen F\u00e4llen kommt es vor, dass Vorlagen aus ganz unterschiedlichen \u00dcberlieferungsstr\u00e4ngen benutzt wurden. Bei der Herstellung einer kritischen Edition m\u00fcssen daher f\u00fcr jeden Text aufs Neue die Zusammenh\u00e4nge zwischen den \u00dcberlieferungen gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>Um dieses Charakteristikum der Einzigartigkeit mit einem konkreten Beispiel zu erl\u00e4utern, m\u00f6chte ich eine Sammlung vorstellen, die in der Handschrift Paris, BN, Lat. 10758 enthalten ist. (Die Handschrift ist vollst\u00e4ndig in <a href=\"http:\/\/gallica.bnf.fr\/ark:\/12148\/btv1b8423828c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gallica<\/a> digitalisiert.) Sie nimmt dort die Seiten 58-136 ein und ist daher nur ein Teil dieses gro\u00dfen Rechtskompendiums. Die anderen Teile interessieren an dieser Stelle nur insofern, als sich daraus erschlie\u00dfen l\u00e4sst, dass die Handschrift in den letzten Lebensjahren des Erzbischofs Hinkmar von Reims (gest. 882) entstanden ist. Die Schreiber der Handschrift bedienen sich einer karolingischen Minuskel, wie sie im Reims dieser Zeit \u00fcblich war. Als Auftraggeber vermutet die Forschung den Erzbischof Hinkmar selbst.<\/p>\n<p>Der uns interessierende Teil von Seite 58-136 ist aber in seiner Zusammensetzung \u00e4lter und wurde ohne wesentliche Ver\u00e4nderungen in die Handschrift \u00fcbertragen. Diese Sammlung datiert noch aus der Zeit Karls des Gro\u00dfen. Der letzte Text ist ein Kapitular Karls des Gro\u00dfen aus dem Jahr 807, welches an seine Missi (\u201eK\u00f6nigsboten\u201c) in Neustrien (zwischen Seine und Loire) gerichtet war. Wir k\u00f6nnen daher annehmen, dass der Auftraggeber dieser Sammlung selbst ein K\u00f6nigsbote aus dieser Region war. Als Titel der Sammlung m\u00f6chte ich deshalb \u201eCollectio Neustrica\u201c vorschlagen.<\/p>\n<p>Am Beginn der Collectio Neustrica steht ein Inhaltsverzeichnis, welches schon h\u00e4ufig abgedruckt und interpretiert, aber bislang immer missverstanden wurde. Was n\u00e4mlich urspr\u00fcnglich in zwei Spalten angeordnet war, hat der Schreiber aus Reims in eine Spalte zusammengeworfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-thumbnail content alignnone\" title=\"Capitularia, leges et varia de Carolo Magno (capitulaires, textes de lois, dont l'Admonitio generalis et divers textes relatifs \u00e0 Charlemagne)\" src=\"http:\/\/gallica.bnf.fr\/ark:\/12148\/btv1b8423828c\/f70.highres\" alt=\"\" width=\"543\" height=\"658\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><span style=\"font-size: x-small\">Abb.: <strong>Paris, BN, Lat. 10758:<\/strong> <span style=\"font-weight: bold\">Inhaltsverzeichnis auf <a href=\"http:\/\/gallica.bnf.fr\/ark:\/12148\/btv1b8423828c\/f70.item\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">S. 58<\/a><\/span> (\u00a9 gallica.bnf.fr)<\/span><\/p>\n<p>Erkennbar ist diese Verwirrung z.B. in der dritten Zeile, in der das Kapitel 3 und das Kapitel 17 der Sammlung einfach aufeinanderfolgen, als ob es sich um einen zusammengeh\u00f6rigen Eintrag handelt:<\/p>\n<p><em>III. Decretio Chlotharii regis cap. XVII Lex suavorum<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn man diese Spalten wieder voneinander trennt, ergibt sich folgender Inhalt:<\/p>\n<p><em>INCIPIUNT LIBELLI VEL DECRETIO CHLODEVEO ET CHILDEBERTO SIVE CHLOTHARIO ET KAROLO FUIT LUCIDE EMENDATUM<\/em><\/p>\n<p><em>I. De legibus divinis et humanis<\/em><\/p>\n<p><em>II. Pactus Childeberti regis<\/em><\/p>\n<p><em>III. Decretio Chlotharii regis<\/em><\/p>\n<p><em>IIII. Decretum Childeberti regis<\/em><\/p>\n<p><em>V. De reliquis conditionibus<\/em><\/p>\n<p><em>VI. Decretio Karoli regis id sunt capitula XXIIII<\/em><\/p>\n<p><em>VII. De septem septinas<\/em><\/p>\n<p><em>VIII. Sciendum est quod in quibusdam<\/em><\/p>\n<p><em>VIIII. Decretum est ut qui in vigilias<\/em><\/p>\n<p><em>X. De tractatu legis salicae<\/em><\/p>\n<p><em>XI. Prolegis salicae<\/em><\/p>\n<p><em>XII. De homicidiis clericorum id sunt capitula XI<\/em><\/p>\n<p><em>XIII. Ut nullus praesumat hominem inde sunt capitula VI<\/em><\/p>\n<p><em>XIIII. De mannire inde sunt capitula LXX<\/em><\/p>\n<p><em>XV. Lex ribuariorum inde sunt capitula XCI<\/em><\/p>\n<p><em>XVI. Lex alamannorum inde sunt capitula XCVIII<\/em><\/p>\n<p><em>Cap. XVII. Lex suavorum. De eo qui hominem nobilem plagaverunt id sunt capitula XVII<\/em><\/p>\n<p><em>Cap. XVIII. Memoratio de octo bannos id sunt capitula VIII<\/em><\/p>\n<p><em>Cap. XVIIII. Iussio domni Karoli qualiter ordinavit propter famis inopiam id sunt capitula IIII<\/em><\/p>\n<p>Wie man sieht, sind in der Collectio Neustrica Edikte der Merowinger, Kapitularien Karls des Gro\u00dfen und Rechtsb\u00fccher der Franken und Alemannen zusammengestellt worden. Eine Identifikation der Texte hat Hubert Mordek vorgenommen. Was sich hinter der mysteri\u00f6sen, sonst nicht bezeugten Lex Suavorum verbirgt, habe ich an anderer Stelle zu kl\u00e4ren versucht. Das Rechtsbuch der Schwaben ist nur im Inhaltsverzeichnis bezeugt, weil die Sammlung selbst nach Kapitel 14 abbricht. Hier m\u00f6chte ich nicht auf die Zusammenstellung an sich eingehen (die auch eine genauere Untersuchung verdient), sondern nur die Komplexit\u00e4t der benutzten Vorlagen hervorheben. Ich st\u00fctze mich dabei auf Vorarbeiten von Ernest-Joseph Tardif, Wilhelm August Eckhardt, Hubert Mordek, Michael Glatthaar sowie auf eigene Studien. In der linken Spalte steht die Nummerierung im Inhaltsverzeichnis, in der Mitte der Text mit dem heute gebr\u00e4uchlichen Titel und in der rechten Spalte diejenigen Handschriften, die einen \u00e4hnlichen bzw. verwandten Wortlaut dieser Texte \u00fcberliefern. Da die Sammlung ab Kapitel 15 abbricht und der Wortlaut deshalb nicht \u00fcberliefert ist, k\u00f6nnen f\u00fcr diese Teile keine Parallelhandschriften genannt werden.<\/p>\n<div class=\"table\">\n<table class=\"rules\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Cap. I<\/td>\n<td>Isidor, Etymologiae<\/td>\n<td>Paris, BN, Lat.\u00a04626; Paris, BN, Lat. 4995<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. II-Cap. III<\/td>\n<td>Pactus pro tenore pacis (Childebert I. und Chlothar I.)<\/td>\n<td>Paris, BN, Lat. 18237; Leiden, Bib. d. Rijksuniv., BPL 2005; Vatikan, BAV, Reg. lat. 520<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. IIII-Cap. V<\/td>\n<td>Decretio Childeberti II.<\/td>\n<td>Paris, BN, Lat. 18237; Vatikan, BAV, Reg. lat. 520<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. VI<\/td>\n<td>Capitulare Haristallense (Karl d. Gr.)<\/td>\n<td>Gotha, Forschungsbib., Mem. I 84; N\u00fcrnberg, Stadtbib., Cent. V, App. 96<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. VII<\/td>\n<td>Septem septinas<\/td>\n<td>Paris, BN, Lat. 4411<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. VIII<\/td>\n<td>Recapitulatio solidorum<\/td>\n<td>Cologny, Bib. Bodmeriana, 107 und St. Petersburg, Q.v.II.11<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. VIIII<\/td>\n<td>Pactus pro tenore pacis<\/td>\n<td>Bonn, Universit\u00e4tsbib., S.\u00a0402 und Vatikan, BAV, Reg. lat. 1036<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. X<\/td>\n<td>Langer Prolog zur Lex Salica<\/td>\n<td>Bonn, Universit\u00e4tsbib., S.\u00a0402 und Vatikan, BAV, Reg. lat. 1036<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XI<\/td>\n<td>Kurzer Prolog zur Lex Salica<\/td>\n<td>Bonn, Universit\u00e4tsbib., S.\u00a0402 und Vatikan, BAV, Reg. lat. 1036<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XII<\/td>\n<td>Capitulare legibus additum (Karl d. Gr.)<\/td>\n<td>[keine Vorarbeiten]<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XIII<\/td>\n<td>Capitulare missorum (Karl d. Gr.)<\/td>\n<td>[keine Vorarbeiten]<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XIIII<\/td>\n<td>Lex Salica<\/td>\n<td>Bern, Burgerbibliothek, Cod. 442; Bonn, Universit\u00e4tsbib., S.\u00a0402; Vatikan, BAV, Reg. lat. 1036; Bamberg, Staatsbib., Jur.\u00a035<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XV<\/td>\n<td>Lex Ribuaria<\/td>\n<td>[Text ist nicht \u00fcberliefert]<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XVI<\/td>\n<td>Lex Alamannorum<\/td>\n<td>[Text ist nicht \u00fcberliefert]<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XVII<\/td>\n<td>Lex Suavorum<\/td>\n<td>[Text ist nicht \u00fcberliefert]<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XVIII<\/td>\n<td>Summula de bannis<\/p>\n<p>(Karl d. Gr.)<\/td>\n<td>[Text ist nicht \u00fcberliefert]<\/p>\n<p>[das Kapitular ist nur aus Bamberg, Staatsbib., Jur.\u00a035 bekannt]<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cap. XVIIII<\/td>\n<td>Memoratorium de exercitu<\/p>\n<p>(Karl d. Gr.)<\/td>\n<td>[Text ist nicht \u00fcberliefert]<\/p>\n<p>[das Kapitular ist nur aus Paris, BN, Lat.\u00a09654; Vatikan, BAV, Pal.\u00a0582 bekannt]<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>Aus dieser Tabelle ist ersichtlich, dass f\u00fcr einige Texte noch keine \u00fcberlieferungsgeschichtlichen Studien vorliegen und daher eine Einordnung nicht m\u00f6glich ist. Es wird aber auch beim jetzigen Stand der Forschung schon deutlich, wie einzigartig die Collectio Neustrica in ihrer Zusammenstellung von Rechtstexten ist. Es gibt keine andere Sammlung, die auch nur ann\u00e4hernd vergleichbar w\u00e4re. Der Autor der Collectio interessierte sich f\u00fcr merowingische Edikte und Kapitularien Karls des Gro\u00dfen und sammelte zudem eine Reihe von erkl\u00e4renden Texten zur Lex Salica, die in dieser Anzahl sonst nicht vorhanden sind. Dabei bediente er sich unterschiedlicher Vorlagen, die auch durch andere Sammlungen bezeugt sind. Dass der Pactus pro tenore pacis zweimal aufgenommen wurde, liegt daran, dass er in zwei reichlich verschiedenen Fassungen verwendet wurde und dem Schreiber zun\u00e4chst nicht bewusst war, dass es sich um dasselbe Edikt handelt. Am h\u00e4ufigsten tauchen die beiden eng verwandten Handschriften Bonn, Universit\u00e4tsbib., S.\u00a0402 und Vatikan, BAV, Reg. lat. 1036 auf. Beide sind weit sp\u00e4ter geschrieben (12. und 15. Jahrhundert), gehen aber wohl ebenfalls auf eine Vorlage aus der Zeit Karls des Gro\u00dfen zur\u00fcck. Daneben sind sehr seltene Texte \u00fcberliefert: die Lex Suavorum ist ein Unikat und zwei weitere St\u00fccke (Summula de bannis sowie die Septem Septinas) sind jeweils nur in einer anderen Handschrift bezeugt. Die Collectio Neustrica ist somit ein bedeutendes Zeugnis f\u00fcr die Rechtskultur der Zeit Karls des Gro\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;font-style: italic\">K. Ubl<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/paris-bn-lat-10758\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zur Handschriftenseite<\/a> (Beschreibung nach Mordek und Transkription)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: left;font-weight: bold;font-style: italic;padding-top: 40px\">Literatur<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Tardif_E_1895\">Tardif 1895<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Eckhardt_W_1967\">Eckhardt 1967<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Mordek_1995\">Mordek 1995<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Ubl_2016\">Ubl 2016<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Woll_I_1995\">Woll I 1995<\/a>, S. 271-275<\/p>\n       <div class=\"cite_as\">\n         <h5>How to cite<\/h5>\n         <div>\n           <span class=\"author\">Karl Ubl<\/author>,\n           <span class=\"title\">Manuscript of the Month February 2016: Paris, BN, Lat. 10758<\/title>,\n           in: Capitularia. Edition of the Frankish Capitularies, ed. by\n           Karl Ubl and collaborators, Cologne 2014 ff.\n           \n           URL: https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/handschrift-des-monats-paris-lat-10758\/ (accessed on 04\/17\/2026)\n         <\/div>\n       <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wichtiges Charakteristikum der karolingischen Rechtshandschriften ist, dass jede Sammlung in ihrer Zusammensetzung einzigartig ist. In der Regel haben die Schreiber auf Texte aus unterschiedlichen Vorlagen zur\u00fcckgegriffen und neue Kombinationen von Rechtstexten geschaffen. Die Vorlagen hatten wohl meistens die Form gebundener Codices, manchmal waren es auch nur Pergamentzettel oder Rotuli. 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