{"id":29203,"date":"2020-10-26T11:14:23","date_gmt":"2020-10-26T10:14:23","guid":{"rendered":"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/?p=29203"},"modified":"2021-09-24T15:12:55","modified_gmt":"2021-09-24T13:12:55","slug":"kapitular-des-monats-november-2020-capitula-de-rebus-ecclesiasticis-bk-166","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/kapitular-des-monats-november-2020-capitula-de-rebus-ecclesiasticis-bk-166\/","title":{"rendered":"Capitulary of the Month November 2020: Capitula de rebus ecclesiasticis (BK 166)"},"content":{"rendered":"<p>Die Vermischung von weltlichem und kirchlichem Recht ist charakteristisch f\u00fcr die Kapitularien. Das kann nicht verwundern, denn der Schutz der Kirche war gleicherma\u00dfen das Ziel ihrer Vorsteher wie der karolingischen Herrscher. Daher wurden dieselben Themen sowohl auf Reichsversammlungen unter dem Vorsitz des Herrschers wie auf kirchlichen Synoden diskutiert und die dort gefassten Beschl\u00fcsse gingen in Kapitularien wie Konzilsakten ein. Die geistlichen Gro\u00dfen des Reiches setzten nicht nur die f\u00fcr sie wichtigen Themen auf die Agenda eines Treffens mit dem Herrscher, sie waren auch an der Verschriftlichung der dort verabschiedeten Erlasse beteiligt. Dadurch finden sich auch in Kapitularien Begriffe und Formulierungen, die man eher mit einem kirchlichen Kontext in Verbindung bringen w\u00fcrde, und mitunter ist es nicht mehr m\u00f6glich, den Entstehungsanlass oder den \u201aAutor\u2018 eines solchen hybriden Textes zu ermitteln.<\/p>\n<p>Ein exemplarisches Beispiel f\u00fcr dieses Problem, mit dem die EditorInnen der Kapitularien oft konfrontiert werden, bietet eine Liste von vier Kapiteln, die Alfred Boretius unter dem Kunsttitel \u201aCapitula de rebus ecclesiasticis\u2018 (<a title=\"zum Kapitular\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/ldf\/bk-nr-166\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">BK 166<\/a>) edierte. Die Liste deckt sich inhaltlich weitgehend mit den Bestimmungen des Capitulare Olonnense ecclesiasticum alterum Lothars I. von 825 (<a title=\"zum Kapitular\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/ldf\/bk-nr-164\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">BK 164<\/a>) und behandelt verschiedene Missst\u00e4nde aus dem kirchlichen Bereich wie die Bestechlichkeit von Bisch\u00f6fen, das Zusammenleben von Priestern mit Frauen oder die Zweckentfremdung von Stiftungen, die dem Unterhalt der Armen dienen sollten (Hospize = Xenodochien). Der Text ist nur in drei Handschriften \u00fcberliefert: <a title=\"zur Handschriftenseite\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/gotha-flb-memb-i-84\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">Gotha, Forschungsbibliothek, Memb. I 84<\/a> (10.\/11. Jh., Mainz; Kopie einer italienischen Sammlung aus dem Ende des 9. Jahrhunderts), <a title=\"zur Handschriftenseite\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/vercelli-bce-clxxiv\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">Vercelli, Biblioteca Capitolare Eusebiana, CLXXIV<\/a> (2. H\u00e4lfte 9. Jh., Oberitalien) und <a title=\"zur Handschriftenseite\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/wolfenbuettel-hab-blankenb-130\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">Wolfenb\u00fcttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 130 Blank.<\/a> (nach 855, Oberitalien\/Pavia?). In den beiden Handschriften aus Gotha und Vercelli werden die Capitula de rebus ecclesiasticis als Erweiterung der Kapitulariensammlung des Ansegis (in der in Italien verbreiteten Fassung B1, siehe dazu Schmitz G 1996) und zusammen mit den beiden anderen Kapitularien \u00fcberliefert, die au\u00dfer BK 164 noch auf derselben Versammlung in Olonna 825 verabschiedet wurden (<a title=\"zum Kapitular\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/ldf\/bk-nr-163\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">BK 163<\/a>, das Capitulare Olonnense ecclesiasticum primum und <a title=\"zum Kapitular\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/ldf\/bk-nr-165\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">BK 165<\/a>, das Capitulare Olonnense mundanum). Hierbei hat BK 166 den Platz eingenommen, der \u00fcblicherweise dem Capitulare Olonnense ecclesiasticum alterum (BK 164) vorbehalten ist \u2013 n\u00e4mlich als Teil eines Dossiers, das alle drei auf der Versammlung in Olonna 825 entstandenen Kapitularien zusammen \u00fcberliefert, wie es auch in der Wolfenb\u00fctteler Handschrift der Fall ist. Dort finden sich auf fol. 106v\u2013113r n\u00e4mlich Kopien aller drei Texte (BK 165, 164, 163) wie z.B. auch in der Handschrift <a title=\"zur Handschriftenseite\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/ivrea-bc-xxxiv\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">Ivrea, Biblioteca Capitolare, XXXIV<\/a> (um 830, Pavia; dort auf fol. 52r\u201355r). Der Wolfenb\u00fctteler Codex hat aber zus\u00e4tzlich auch einen Auszug aus BK 166 (c. 1, 3 und 4) zu bieten, allerdings in einem Teil der Handschrift, der erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt aus anderer Vorlage kopiert wurde (im Rahmen einer Liste von 104 Kapiteln auf fol. 113v\u2013120v, die nicht im Rubrikenverzeichnis der Handschrift erw\u00e4hnt wird). Der \u00dcberlieferungsbefund zeigt, dass die beiden inhaltlich sehr \u00e4hnlichen Texte BK 164 und 166 getrennt voneinander in Umlauf waren.<\/p>\n<p>Die Beziehung zwischen den beiden Texten ist unklar und wurde in der Forschung unterschiedlich gedeutet. Pertz verstand die Vier-Kapitel-Liste als ein eigenst\u00e4ndiges Kapitular, das auf BK 164 rekurrierte und in einigen Punkten pr\u00e4zisierte, und datierte es auf den Italienaufenthalt Lothars von 829\/830 (Pertz G 1835 S. 355). Boretius vermutete 1864, dass es sich auch um eine von einem Schreiber vorgenommene, inoffizielle Redaktion von BK 164 handeln k\u00f6nnte und die Entstehungszeit daher unsicher sei (Boretius 1864 S. 157f.). Im 1883 erschienenen ersten Band seiner Edition lie\u00df er offen, ob es sich um eine offizielle oder inoffizielle Fassung handelt und datierte den Text aufgrund der inhaltlichen N\u00e4he zu BK 164 auf \u201e825 (?)\u201c (Boretius 1883 S. 331). De Clercq sah in BK 166 eine zweite, aus Beratungen der Bisch\u00f6fe hervorgegangene Redaktion von BK 164, die vom Kaiser best\u00e4tigt worden sei (De Clercq C 1958 S. 45\u201348). Geiselhart entschied sich f\u00fcr den Datierungsansatz von Pertz (829\/830) und vermutete, Lothar habe das 825 erlassene zweite Kirchenkapitular nach vierj\u00e4hriger Abwesenheit zusammen mit den geistlichen Gro\u00dfen neu beraten und erg\u00e4nzt, weil es seine Wirkung verfehlt habe (Geiselhart 2002 S. 179\u2013184).<\/p>\n<p>BK 166 ist im Vergleich mit BK 164 durchdachter strukturiert und zudem inhaltlich erweitert. So wurde die Reihenfolge der Kapitel (bei BK 164: sieben Kapitel) ge\u00e4ndert und dabei die inhaltlich zusammenh\u00e4ngenden c. 2 und 3 sowie 5 und 6 jeweils zu einem Kapitel zusammengezogen (= BK 166 c. 4 und 2) sowie um erg\u00e4nzende Bestimmungen erweitert.<br \/>\nBK 164 c. 1 (Vorsteher von Taufkirchen sollen nur Priester und keine Kleriker niedrigerer Weihen sein) wird von BK 166 ganz ausgelassen und ersetzt durch die Bestimmung, dass Bisch\u00f6fe f\u00fcr die Weihe von Kirchen oder Hospizen keinen Lohn annehmen sollen. Ebenfalls nicht aufgegriffen wurde das letzte Kapitel (BK 164 c. 7), die aus Sicht des Kaisers formulierte Bestimmung, dass sich die Inhaber vernachl\u00e4ssigter Hospize und Kl\u00f6ster vor dem Kaiser pers\u00f6nlich verantworten sollten.<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/COM_2020.11_Tabelle.png\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"440\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><em><span style=\"font-size: small\">Abb.: Gegen\u00fcberstellung der Inhalte von BK 166 und BK 164.<\/span><\/em><\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat BK 166 an einer Stelle einen besseren Wortlaut: In BK 164 c. 5, in dem Priestern das Zusammenleben mit Frauen untersagt wird, wird die Zahl der \u00fcber den Lebenswandel der Priester zu befragenden Zeugen mit \u201esieben bis drei\u201c (<em>septem usque ad tres idoneos testes<\/em>) angegeben. Diese offenbar verderbte Formulierung ist in BK 166 in ihrem urspr\u00fcnglichen Sinn, n\u00e4mlich mit \u201edrei bis sieben\u201c (<em>tribus usque ad septem<\/em>) vorhanden.<\/p>\n<p>Obwohl der Text von BK 164 weniger stringent und vollst\u00e4ndig erscheint als die Fassung von BK 166, kann ersterer nicht blo\u00df als inoffizieller Entwurf f\u00fcr letzteren angesehen werden. Dagegen spricht der \u00dcberlieferungskontext, der BK 164 stets in direkte Verbindung zum Capitulare Olonnense ecclesiasticum primum (BK 163) setzt und in einer Handschrift (<a title=\"zur Handschriftenseite\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/vatikan-bav-chigi-f-iv-75\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Chigi F. IV. 75<\/a>; um 1000, Mittelitalien) durch eine unmittelbar folgende Datierung auch explizit derselben Versammlung in Olonna 825 zuweist. Die schl\u00fcssige Zusammenfassung der inhaltlich zusammenh\u00e4ngenden Kapitel aus BK 164 sowie stilistische Verbesserungen (z. B. \u00c4nderung von <em>placuit ut<\/em> in BK 164 c. 5 zu <em>placuit<\/em> und Infinitiv in BK 166 c. 2) lassen an eine redaktionelle \u00dcberarbeitung durch einen Sammler denken. Dagegen spricht jedoch, dass die aus BK 164 \u00fcbernommenen Kapitel teilweise auch inhaltlich rechtsrelevante Erweiterungen erfuhren. Daf\u00fcr seien zwei Beispiele angef\u00fchrt:<\/p>\n<p>1) In BK 166 c. 4 werden c. 2 und 3 aus BK 164 zusammengefasst, die sich auf die Pflicht der Priester (und allgemeiner der <em>subiecti<\/em>) zum Gehorsam gegen\u00fcber ihrem Bischof und die Pflicht, diesen zu unterst\u00fctzen, beziehen. Neu ist hier allerdings der Zusatz, der auch die Bisch\u00f6fe in die Pflicht nimmt, diese ihnen zustehende Unterst\u00fctzung nicht auszunutzen. Wenn einer der Kirchenvorsteher dem zuwiderhandelte, sollte er durch Missi angezeigt werden und durch eine <em>canonica invectio a nobis promulgata<\/em>, also eine \u201evon uns verk\u00fcndete kanonische R\u00fcge\u201c bestraft werden.<\/p>\n<p>2) BK 166 c. 3 wiederholt im Wesentlichen den Inhalt von BK 164 c. 4, n\u00e4mlich dass die Hospize nach M\u00f6glichkeit gem\u00e4\u00df dem (testamentarisch niedergelegten) Willen der Stifter gef\u00fchrt werden sollen; d.h. dass sie tats\u00e4chlich ihrem Stiftungszweck entsprechend f\u00fcr die Versorgung der <em>pauperes<\/em> sorgen sollten. Dar\u00fcber hinaus wird aber festgelegt, dass dort, wo dies nicht der Fall sei \u2013 entweder weil kein entsprechendes Testament existierte oder weil die darin verf\u00fcgten Bestimmungen nicht beachtet wurden \u2013 wenigstens der f\u00fcnfte Teil der Ertr\u00e4ge zur Versorgung der Armen verwendet werden solle (<em>In his vero, quae ab initio iustae rationis dispositione caruerunt, volumus, ut quinta pars fructuum pauperibus detur<\/em>); es handelt sich also um eine pragmatische Anpassung der geforderten Norm an die tats\u00e4chlichen Verh\u00e4ltnisse. Die Zuteilung des f\u00fcnften Teils der Ertr\u00e4ge an die Armen wird auch im Konzil von Mailand 863 c. 4 erw\u00e4hnt (<em>Iam pridem constitutum est, ut de senodochiis, quae iuxta testatoris institutionem consistere nequeunt, quinta saltim pars hospitibus vel pauperibus erogetur<\/em>; Hartmann W 1998 S. 161; vgl. dazu Boshof 1984 S. 161).<\/p>\n<p>In beiden F\u00e4llen sind die erg\u00e4nzten Passagen in der ersten Person Plural, also aus Sicht des Ausstellers, formuliert (<em>a nobis promulgata<\/em>, <em>volumus<\/em>) und k\u00f6nnen daher kaum eigenst\u00e4ndige Zus\u00e4tze eines Sammlers sein (vgl. Geiselhart 2002 S. 181). Doch ist es wirklich der Kaiser, der hier im Pluralis maiestatis spricht? K\u00f6nnten es nicht auch die auf einem Konzil versammelten Bisch\u00f6fe sein? Die Parallele zum Mail\u00e4nder Konzil k\u00f6nnte daf\u00fcrsprechen, und auch die Androhung einer \u201ekanonischen R\u00fcge\u201c als Strafe w\u00fcrde man eher aus dem Mund von Bisch\u00f6fen erwarten als von einem Kaiser, wie schon De Clercq bemerkt hat (De Clercq C 1958 S. 48). Eine Parallele findet sich allerdings im Capitulare ecclesiasticum Ludwigs des Frommen von 818\/819 (BK 138 c. 17): <em>Statutum est ab episcopis \u2026, ut &#8230; contemptores sacrorum canonum canonica invectione feriantur<\/em>. An dieser Stelle wird deutlich, dass es tats\u00e4chlich die in Aachen 818\/819 versammelten Bisch\u00f6fe waren, die eine solche Strafandrohung festgesetzt hatten (in diesem Fall: gegen widerspenstige Priester, die sich nicht darum scherten, dass ihr Bischof etwas gegen eine Frau in ihrem Haushalt hatte). Aber auch hier findet sich die entsprechende Bestimmung eben nicht in einem Konzilsbeschluss, sondern in einem im Namen des Kaisers verk\u00fcndeten Kapitular. Auch die in BK 166 c. 4 erw\u00e4hnten Missi, die Bericht erstatten sollten \u00fcber die unbotm\u00e4\u00dfigen Kirchenvorsteher, deuten auf den Kaiser als Urheber der neu hinzugekommenen Teile der Kapitelliste hin. In der \u00dcberlieferung erscheint die Kapitelliste ebenfalls als ein Erlass Kaiser Lothars: In der \u00e4ltesten der drei Handschriften, derjenigen aus Vercelli, lautet die Rubrik zu Beginn des ersten der drei Kapitularien von Olonna 825 (BK 165) <em>Item alia capitula domni Hlotharii imperatoris<\/em>, und die folgenden beiden Listen BK 163 und 166 sind \u00fcberschrieben mit <em>Item alia capitula<\/em>. In den Handschriften aus Gotha und Wolfenb\u00fcttel haben die Kapitel(ausz\u00fcge) keine eigene Rubrik, sind aber jeweils integriert in einen Block mit Kapitularien Lothars.<\/p>\n<p>Es spricht also einiges daf\u00fcr, in dieser Liste eine vom Kaiser selbst aktualisierte Version des zweiten Kirchenkapitulars von Olonna 825 zu sehen, die unter ma\u00dfgeblicher Beteiligung von Bisch\u00f6fen entstanden sein muss, wie es Geiselhart vorgeschlagen hat. Die Kapitelliste zeigt eindr\u00fccklich, wie weit die Zusammenarbeit von weltlichem Herrscher und seinen geistlichen Beratern in der Gesetzgebung gehen konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><em>Britta Mischke<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Pertz_G _1835\">Pertz G 1835<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Boretius_1864\">Boretius 1864<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Boretius_1883\">Boretius 1883<\/a>, S. 331f.<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Werminghoff_1908\">Werminghoff 1908<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#de_Clercq_C_1958\">De Clercq C 1958<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Boshof_1984\">Boshof 1984<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Hartmann_W_1989\">Hartmann W 1989<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Schmitz_G_1996\">Schmitz G 1996<\/a>, S. 221\u2013224 und 227\u2013229<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Hartmann_W_1998\">Hartmann W 1998<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Geiselhart_2002\">Geiselhart 2002<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Patzold_2008a\">Patzold 2008a<\/a><\/p>\n       <div class=\"cite_as\">\n         <h5>How to cite<\/h5>\n         <div>\n           <span class=\"author\">Britta Mischke<\/author>,\n           <span class=\"title\">Capitulary of the Month November 2020: Capitula de rebus ecclesiasticis (BK 166)<\/title>,\n           in: Capitularia. Edition of the Frankish Capitularies, ed. by\n           Karl Ubl and collaborators, Cologne 2014 ff.\n           \n           URL: https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/kapitular-des-monats-november-2020-capitula-de-rebus-ecclesiasticis-bk-166\/ (accessed on 04\/17\/2026)\n         <\/div>\n       <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vermischung von weltlichem und kirchlichem Recht ist charakteristisch f\u00fcr die Kapitularien. Das kann nicht verwundern, denn der Schutz der Kirche war gleicherma\u00dfen das Ziel ihrer Vorsteher wie der karolingischen Herrscher. 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