{"id":28555,"date":"2020-05-27T11:47:28","date_gmt":"2020-05-27T09:47:28","guid":{"rendered":"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/?p=28555"},"modified":"2022-01-19T09:22:52","modified_gmt":"2022-01-19T08:22:52","slug":"handschrift-des-monats-juni-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/handschrift-des-monats-juni-2020\/","title":{"rendered":"Manuscript of the Month June 2020: Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Reg. Lat. 263"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein italienisches Kapitularienfragment mit einem unbekannten Kapitular Kaiser Ludwigs II.?<\/strong><\/p>\n<p>Im Miszellancodex Reg. Lat. 263 der Biblioteca Apostolica Vaticana in Rom, in dem verschiedene Fragmente unterschiedlicher Herkunft vereint sind, finden sich auch zwei Doppelbl\u00e4tter mit den Fragmenten einer italienischen Kapitulariensammlung (fol. 227-230; 10. Jh.). Die Bl\u00e4tter wurden vermutlich am Ende des 16. bzw. zu Beginn des 17. Jahrhunderts auf Veranlassung von Paul Petau in Paris zusammen mit anderen Fragmenten, die gr\u00f6\u00dftenteils aus den Archiven franz\u00f6sischer Kl\u00f6ster stammten, zu einem Band zusammengebunden (de Meyier 1947, Tischler 2001). K\u00f6nigin Christina von Schweden erwarb den Sammelcodex zusammen mit anderen Handschriften vom Sohn Paul Petaus, Alexandre, im Jahr 1650 und schenkte ihn der Vaticana (Nilsson Nylander 2011).<\/p>\n<p>Das Doppelblatt fol. 228 und 229 bildete die Mitte einer Lage. An welcher Stelle innerhalb der Handschrift sich das zweite Doppelblatt (fol. 227 und 230) befand, ist unklar; zwischen fol. 227 und 230 fehlt eine unbekannte Anzahl von Bl\u00e4ttern. Ob sich die beiden Fragmente innerhalb derselben Lage befunden haben, wie ihre heutige Reihenfolge suggeriert (s. Abb. 1a), ist allerdings keineswegs sicher; m\u00f6glicherweise stammen die Bl\u00e4tter auch aus verschiedenen Lagen (Abb. 1b).<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/MOM_2020.06_1a.png\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"322\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><em><span style=\"font-size: small\">Abb. 1a: Reihenfolge der beiden Doppelbl\u00e4tter innerhalb derselben Lage. Wieviele Bl\u00e4tter dazwischen jeweils verlorengingen, ist unklar (gestrichelte Linie).<\/span><\/em><\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/MOM_2020.06_1b.png\" alt=\"\" width=\"621\" height=\"275\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><em><span style=\"font-size: small\">Abb. 1b: Alternative M\u00f6glichkeit: Die beiden Doppelbl\u00e4tter in unterschiedlichen Lagen.<\/span><\/em><\/p>\n<p>Fol. 227 enth\u00e4lt zwei fragmentarische Kapitellisten:<\/p>\n<ul>\n<li>Die f\u00fcnf letzten Kapitel einer 34-Kapitel-Liste, die aus einem Kapitular Kaiser Ludwigs II. f\u00fcr seine Missi stammen (<a title=\"zum Kapitular\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/ldf\/bk-nr-202\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">BK 202<\/a>, c. 2 [Schluss]-6; von Boretius\/Krause noch Lothar zugeordnet, aber von Geiselhart 2002 Ludwig II. zugeschrieben und auf nach 844 bis vor Ostern 850 datiert);<\/li>\n<li>Daran schlie\u00dft eine weitere Kapitelliste an, die in c. 6 abbricht; die ersten vier Kapitel, die hier unikal \u00fcberliefert sind, wurden von Boretius als eine zusammenh\u00e4ngende Liste interpretiert und Karl dem Gro\u00dfen zugeschrieben (BK 87), bei den beiden folgenden Kapiteln handelt es sich um c. 11 des zweiten Diedenhofener Kapitulars Karls von 805 (<a title=\"zum Kapitular\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/pre814\/bk-nr-044\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">BK 44<\/a>) und c. 9 eines Kapitulars Kaiser Widos von 891 (BK 224).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf dem Doppelblatt fol. 228 und 229 haben sich drei Kapitellisten erhalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Liste I: Die letzten beiden Kapitel einer 13-Kapitel-Liste mit zwei Ausz\u00fcgen aus der Kapitulariensammlung des Ansegis, die beide die Zehnten betreffen (Ansegis I, 157 und Ansegis II, 21).<\/li>\n<li>Liste II besteht nur aus zwei Kapiteln, die mit der \u00dcberschrift <em>Capitula Lotharii regi<\/em> eingeleitet werden: ein Kapitel mit einer Bezugnahme auf c. 9 des Capitulare Olonnense ecclesiasticum primum Lothars von 825 (<a title=\"zum Kapitular\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/ldf\/bk-nr-163\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">BK 163<\/a>; nach der Vermutung von Mordek 1995, S. 809 handelt es sich dabei wohl um eine Best\u00e4tigung durch ein Konzil oder einen Nachfolger Lothars), das sich ebenfalls mit dem Zehnten befasst, und c. 8 des Capitulare Mantuanum secundum, generale (BK 93) von 813 zu den Zehnten, auf welches sich wiederum das Kapitel Lothars bezieht.<\/li>\n<li>Liste III: Kapitular Kaiser Widos von 891 (BK 224), das in c. 6 fragmentarisch abbricht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Fol. 230 tradiert zehn Kapitel einer einzigen, am Anfang und Schluss fragmentarischen Kapitelliste ([IX]-XV[I]). Diese umfasst<\/p>\n<ul>\n<li>ein Kapitel von Kaiser Lambert von 898 (wieder zu den Zehnten; BK 225 c. 9);<\/li>\n<li>eine aus vier Kapiteln bestehende apokryphe Konstitution der Kaiser Theodosius II. und Valentinian III., die auch von anderen italienischen Kapitulariensammlungen tradiert wird (BK 232; siehe dazu Kaiser W 2007, S. 266, Neuedition ebd. S. 270\u2013272) und<\/li>\n<li>einen Auszug von vier Kapiteln aus dem Kapitular von Herstal in einer f\u00fcr die italienischen Rezipienten wohl Ende des 9. Jahrhunderts \u00fcberarbeitenen Fassung, der sogenannten Forma Langobardica (<a title=\"zum Kapitular\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/pre814\/bk-nr-020b\/\" target=\"blank_\" rel=\"noopener noreferrer\">BK 20b<\/a>, c. 3, 5, 8, 12).<\/li>\n<\/ul>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/MOM_2020.06_2.png\" alt=\"\" width=\"857\" height=\"461\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><em><span style=\"font-size: small\">Abb. 2: Inhalt des Kapitularienfragments in der Reihenfolge, die der vermutlichen Position der beiden Doppelbl\u00e4tter innerhalb der Lage entspricht (s.o., Abb. 1a).<\/span><\/em><\/p>\n<p>Soweit sich der Inhalt der verlorenen Kapitularienhandschrift anhand dieser beiden Fragmente rekonstruieren l\u00e4sst, vereinte sie Kapitularien aus der zweiten H\u00e4lfte des 9. Jahrhunderts mit Listen von Ausz\u00fcgen aus \u00e4lteren Kapitularien bzw. anderen Texten, die oft ein gemeinsames Thema haben; im erhaltenen Teil sind dies vor allem Kapitel zu den Zehnten. Nicht f\u00fcr alle Listen l\u00e4sst sich allerdings ein gemeinsamer inhaltlicher Schwerpunkt ausmachen.<\/p>\n<p>Als Beispiel sei die auf fol. 227r-v \u00fcberlieferte Kapitelliste II (siehe Abb. 2) genannt. Die nur hier \u00fcberlieferten ersten vier Kapitel h\u00e4ngen thematisch eng zusammen und wurden von Boretius als ein eigenes Kapitular angesehen, das er mit dem Kunsttitel &#8220;Capitula de rebus ecclesiasticis&#8221; (BK 87) versah. Obwohl die Rubrik die Kapitelliste einem Kaiser Ludwig zuschreibt (<em>Incp. statuta a domno Lodoicus gloriosissimo imperatore<\/em>), wollte Boretius sie als ein Kapitular Karls des Gro\u00dfen verstanden wissen und vermutete, die Zuschreibung sei nachtr\u00e4glich durch einen Schreiber vorgenommen worden: \u201eHaec capitula an Hludowico primo vel secundo imperatori a librario tribuantur, admodum dubitari potest, cum diversae originis capitula collecta videantur; fortasse, cum caput quintum Karolinum sit, etiam capita quattuor priora a Karolo data sunt.\u201c (Boretius 1883 S. 185, vgl. auch Boretius 1868, Praefatio S. LII Anm. 38).<\/p>\n<p>Die vier ansonsten unbekannten Kapitel behandeln den Schutz und die Rechte von Kirchen, n\u00e4mlich in c. 1 die Verpflichtung zur Instandhaltung von Kirchen durch diejenigen, die dort die Sakramente empfangen; in c. 2 das Inquisitionsrecht f\u00fcr Kirchen und in c. 3-4 wiederum die Verpflichtung zur Zahlung des Zehnten, wobei f\u00fcr eine Nichtbeachtung harte Strafen bis hin zur Verbannung festgesetzt werden. Wie die beiden folgenden Kapitel, die durch die fortgef\u00fchrte Kapitelz\u00e4hlung ebenfalls als Bestandteil der Liste erscheinen, in diesen thematischen Zusammenhang passen, ist allerdings nicht ersichtlich. Es handelt sich um Ausz\u00fcge aus Kapitularien Karls des Gro\u00dfen und Kaiser Widos, die keine speziell kirchlichen Belange betreffen; BK 44 c. 11 thematisiert den Meineid, BK 224 c. 9 Strafen f\u00fcr die Beleidigung von Richtern.<\/p>\n<p>Handelt es sich bei den ersten vier Kapiteln aber wirklich um ein Kapitular Karls des Gro\u00dfen?<\/p>\n<p>Boretius sah inhaltliche Parallelen zu den Zehntbestimmungen in Kapitularien- bzw. Konzilstexten aus Karls Regierungszeit und datierte den Text daher vermutungsweise in die Jahre 787-813. Diese Datierung m\u00fcsste nach neueren Erkenntnissen auf die Zeit um 813 korrigiert werden, denn der fr\u00fchere von Boretius angegebene Zeitpunkt bezieht sich auf das Kapitular von Mantua (BK 93), das von ihm noch auf 787 datiert wurde, inzwischen jedoch als ein Kapitular K\u00f6nig Bernhards von 813 angesehen wird (Mordek 1995a, S. 1012\u20131017). Das Thema Zehnt ist jedoch omnipr\u00e4sent in der italienischen Kapitulariengesetzgebung von den Anf\u00e4ngen der fr\u00e4nkischen Herrschaft in Italien bis zum Ende des 9. Jahrhunderts, wobei die Bestimmung des Mantuaner Kapitulars von 813 (BK 93 c. 8) immer wieder in diesem Zusammenhang aufgegriffen wird (z.B. auch von Lothar 825, BK 163 c. 8, s.o.). Die Bestimmungen von Mantua stellen zwar insofern eine Parallele zu denjenigen in c. III und IIII unserer Liste dar, als an beiden Stellen die Weigerung zur Zahlung des Zehnten mit einer gestaffelten Strafe belegt wird, deren erste Stufe eine Strafzahlung von sechs Solidi vorsieht. Die weiteren Stufen weichen jedoch deutlich voneinander ab: Im Mantuaner Kapitular wurde f\u00fcr die wiederholte Weigerung die Beschlagnahme des Hauses des S\u00e4umigen gem\u00e4\u00df dem langobardischen Recht angedroht und bei dessen anhaltender Renitenz sollte er verhaftet und vor das Grafengericht gestellt werden. Dagegen verf\u00fcgen die beiden Kapitel des vatikanischen Fragmentes zun\u00e4chst die Zahlung des K\u00f6nigsbannes sowie die Exkommunikation des S\u00e4umigen, bis er die Strafe von sechs Solidi bezahlt hat. Kam der S\u00e4umige der Aufforderung immer noch nicht nach, sollte er sich sogar eines Sakrilegs schuldig gemacht haben und in die Verbannung geschickt werden k\u00f6nnen. Die Unterschiede in den Bestimmungen \u00fcbertreffen also die Gemeinsamkeiten; zudem w\u00e4re es erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig, warum um 813 gleich zwei unterschiedliche Anordnungen zum selben Sachverhalt erlassen worden sein sollten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/MOM_2020.06_3.png\" alt=\"\" width=\"716\" height=\"241\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><em><span style=\"font-size: small\">Abb. 3: Rubrik zur Vier-Kapitel-Liste (BK 87) auf <a href=\"https:\/\/digi.vatlib.it\/view\/MSS_Reg.lat.263\/0459\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">fol. 227r<\/a> (\u00a9BAV), im Anschluss an BK 202 c. 6.<\/span><\/em><\/p>\n<p>Wenn man hingegen die Zuschreibung der Rubrik im vatikanischen Fragment ernst nimmt, so kommt \u2013 angesichts des zeitlichen und geographischen Schwerpunkts der hier versammelten Texte \u2013 am ehesten Ludwig II. als Aussteller in Betracht, zumal dessen Kapitular an seine Missi von ca. 850 den vier Kapiteln direkt vorangeht. Auch inhaltlich passen die Kapitel sehr gut in dessen Regierungszeit, denn Ludwig II. wandte sich im Vergleich zu seinen Vorg\u00e4ngern in st\u00e4rkerem Ausma\u00df dem Schutz der Kirchen und Kl\u00f6ster zu. Auf Betreiben der Bisch\u00f6fe sollte der Zehnt wieder, wie es die Kanones vorsahen, zum Unterhalt der Taufkirchen verwendet werden, und nicht an die Eigenkirchen der Kirchenherren flie\u00dfen; auch hier wurde eine Zuwiderhandlung als Sakrileg angesehen und sollte mit der Exkommunikation bestraft werden (vgl. BK 210 c. 11 und BK 228 c. 17). Die Wendung <em>sacrilegus habeatur<\/em>, die in c. IIII verwendet wird und ansonsten in Kapitularien nicht begegnet, taucht bezeichnenderweise in einer Urkunde Ludwigs II. f\u00fcr die Kirche von Reggio aus dem Jahr 870 auf (D Lu. II. 52, S. 169 Z. 24 f.) und auch in zwei weiteren seiner Urkunden f\u00fcr das Kloster Casauria aus dem Jahr 874 wird derjenige, der den in der Urkunde getroffenen Verf\u00fcgungen zuwiderhandelt, als <em>sacrilegus<\/em> bezeichnet (DD Lu. II. 64 und 68, S. 194 Z. 2 und S. 200 Z. 36).<\/p>\n<p>Auch die Verleihung des Inquisitionsrechts an Kirchen, das in c. 2 der hier behandelten Kapitelliste thematisiert wird, wurde von Ludwig II. im Vergleich zu seinen Vorg\u00e4ngern deutlich erweitert (vgl. Fischer J 1965). Die Verleihung des Inquisitionsrechtes an Kirchen ist erst seit Ludwig dem Frommen im Zuge der Gleichstellung von Kirchen- und Fiskalgut bezeugt und wird gegen Ende des 9. Jahrhunderts immer h\u00e4ufiger (Brunner H 1894); auch dies spricht eher f\u00fcr Ludwig II. als f\u00fcr Karl den Gro\u00dfen.<\/p>\n<p>Das Kapitularienfragment der Vaticana erweitert also nicht nur unser Wissen \u00fcber die Verbreitung und Rezeption der Kapitularien in Italien, sondern k\u00f6nnte auch ein Kapitular Ludwigs II. tradieren, das bisher noch nicht mit diesem in Verbindung gebracht wurde. Eine \u00dcberpr\u00fcfung dieser Hypothese wie auch eine genauere Untersuchung des gesamten Fragments, das noch weitere \u00dcberraschungen birgt, werden wir bald in Angriff nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><em>B. Mischke<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/vatikan-bav-reg-lat-263\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zur Handschriftenseite<\/a> (Beschreibung und Transkription)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Brunner_H_1894\">Brunner H 1894<\/a>, S. 166-183<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Boretius_1868\">Boretius 1868<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Boretius_1883\">Boretius 1883<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Wilmart_1945\">Wilmart 1945<\/a>, S. 39-49<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#de_Meyier_1947\">de Meyier 1947<\/a>, S. 115<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Montfaucon_1964\">Montfaucon 1964<\/a>, S. 10 Nr. 96<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Fischer_J_1965\">Fischer J 1965<\/a>, S. 85-86, 95-98 und 160-161<br \/>\nWanner, Hans Konrad (Hg.), Die Urkunden Ludwigs II. (MGH Diplomata Karolinorum 4), Hannover 1994 = DD Lu. II.<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Mordek_1995\">Mordek 1995<\/a>, S. 807-810<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Mordek_1995a\">Mordek 1995a<\/a>, S. 1012\u20131017<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Tischler_2001\">Tischler 2001<\/a>, S. 1296 mit Anm. 1195-1196<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Geiselhart_2002\">Geiselhart 2002<\/a>, S. 201-205<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Kaiser_W_2007\">Kaiser W 2007<\/a>, S. 256-258<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Nilsson_Nylander_2011\">Nilsson Nylander 2011<\/a>, S. 54-59<\/p>\n       <div class=\"cite_as\">\n         <h5>How to cite<\/h5>\n         <div>\n           <span class=\"author\">Britta Mischke<\/author>,\n           <span class=\"title\">Manuscript of the Month June 2020: Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Reg. Lat. 263<\/title>,\n           in: Capitularia. Edition of the Frankish Capitularies, ed. by\n           Karl Ubl and collaborators, Cologne 2014 ff.\n           \n           URL: https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/handschrift-des-monats-juni-2020\/ (accessed on 04\/18\/2026)\n         <\/div>\n       <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein italienisches Kapitularienfragment mit einem unbekannten Kapitular Kaiser Ludwigs II.? Im Miszellancodex Reg. Lat. 263 der Biblioteca Apostolica Vaticana in Rom, in dem verschiedene Fragmente unterschiedlicher Herkunft vereint sind, finden sich auch zwei Doppelbl\u00e4tter mit den Fragmenten einer italienischen Kapitulariensammlung (fol. 227-230; 10. Jh.). 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