{"id":25186,"date":"2019-01-22T12:30:35","date_gmt":"2019-01-22T11:30:35","guid":{"rendered":"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/?p=25186"},"modified":"2019-12-06T10:34:47","modified_gmt":"2019-12-06T09:34:47","slug":"handschrift-des-monats-februar-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/handschrift-des-monats-februar-2019\/","title":{"rendered":"Handschrift des Monats Februar 2019: Den Haag, Rijksmuseum Meermanno-Westreenianum, 10 D 2"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Tironische Noten aus Reims<\/strong><\/h4>\n<p>Den Haag, Rijksmuseum Meermanno-Westreenianum, 10 D 2 ist eine in Reims im dritten Viertel des 9. Jahrhunderts entstandene Handschrift, die fast ausschlie\u00dflich Kapitularien Karls des Kahlen aus den Jahren 843-856 tradiert. Kodikologisch geh\u00f6rt zum Haagensis der Codex Berlin, Staatsbibliothek \u2013 Preu\u00dfischer Kulturbesitz, <a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/berlin-sb-phill-1762\/\">Phill. 1762<\/a>. Neben der Kapitulariensammlung des Ansegis \u00fcberliefert die heutige Berliner Handschrift Kapitularien Karls des Gro\u00dfen und Ludwigs des Frommen. Der heute auf zwei einzelne Handschriften aufgeteilte Codex geh\u00f6rt zu den wenigen Textzeugen, die \u00fcberwiegend nur Kapitularien \u00fcberliefern, welche nicht \u2013 wie sonst \u00fcblich \u2013 in einem gr\u00f6\u00dferen Kontext mit weiteren Rechtstexten stehen.<\/p>\n<p>Im folgenden Beitrag soll der Blick in erster Linie aber nicht auf die Texte gerichtet werden, sondern auf die Marginalien des Haagensis, der mit seinen heute noch 43 Bl\u00e4ttern (Mordek 1995, S. 59, 67-68) ein \u00fcberschaubares Objekt darstellt. Die Handschrift wurde sehr sorgf\u00e4ltig angelegt: die karolingische Minuskel ist sehr sauber ausgef\u00fchrt, \u00dcberschriften und Kapitelz\u00e4hlung kommen zumeist in roter Tinte daher und geben der ganzen Handschrift einen sehr geordneten Charakter. Hubert Mordek gibt in seiner Bibliotheca einen kurzen Hinweis auf Randnotizen, die im \u00dcbrigen alle von derselben Hand stammen: \u201eFoll. 8-16 und ab 22 am Rande Tironische Noten\u2026\u201c (Mordek 1995, S. 59). Levison hatte bereits auf die tironischen Noten der betreffenden Folia aufmerksam gemacht (Levison 1913, S. 511-512, Nr. 7). Tats\u00e4chlich begegnet auf fol. 8r die erste Marginalie. Sie steht neben dem Beginn des Textes des Konzils von Ver von 844 (BK 291):<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/den-haag-10-d-2-1.png\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"130\" \/><\/div>\n<div align=\"center\"><span style=\"font-size: x-small;\">(c) Den Haag, Museum Meermanno, Huis van het boek, MMW 010 D 002, fol. 8r<\/span><\/div>\n<p>Auf fol. 8v, neben dem ersten Kapitel desselben Konzils findet sich direkt die n\u00e4chste Randnotiz:<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/den-haag-10-d-2-2.png\" alt=\"\" width=\"76\" height=\"137\" \/><\/div>\n<div align=\"center\"><span style=\"font-size: x-small;\">(c) Den Haag, Museum Meermanno, Huis van het boek, MMW 010 D 002, fol. 8v<\/span><\/div>\n<p>Mit diesen beiden Zeichen sind bereits diejenigen angesprochen, die am h\u00e4ufigsten im Haagensis vorkommen und sich tats\u00e4chlich \u00fcber den gesamten Codex verteilen. Allerdings handelt es sich bei diesen Zeichen nicht um tironische Noten und bezeichnenderweise geht Levison auf sie auch gar nicht ein. Es gibt zwar \u00e4hnlich aussehende tironische Noten:<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/den-haag-10-d-2-3.png\" alt=\"\" width=\"328\" height=\"69\" \/><\/div>\n<div align=\"center\"><span style=\"font-size: x-small;\">(c) Martin Hellmann [Hg.], <a href=\"http:\/\/www.martinellus.de\/snt2\/n\/incipit.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Svpertextvs notarvm tironianarvm<\/a><\/span><\/div>\n<p>Die Zeichen im Haagensis m\u00fcssen aber vielmehr als die Minuskelbuchstaben <em>d<\/em> und <em>f <\/em>angesprochen werden, auch wenn das <em>d<\/em> bisweilen eigent\u00fcmliche Formen annehmen kann:<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/den-haag-10-d-2-4.png\" alt=\"\" width=\"238\" height=\"97\" \/><\/div>\n<div align=\"center\"><span style=\"font-size: x-small;\">(c) Den Haag, Museum Meermanno, Huis van het boek, MMW 010 D 002, foll. 10v, 13v, 32r, 43r<\/span><\/div>\n<p>Einzig die Bedeutung des Adverbs <em><a href=\"http:\/\/www.zeno.org\/nid\/20002191288\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">adeo<\/a><\/em> &#8220;bis zu dem Punkte, bis dahin, bis so weit&#8221; ergibt f\u00fcr sich genommen Sinn, wenn man sich vorstellt, dass etwas z.B. &#8220;bis dahin&#8221; abgeschrieben werden sollte. Allerdings entspricht die Gestalt des Zeichens nicht der tironischen Note, zudem kommen sie auch mehrfach auf einer Seite vor und markieren insgesamt \u2013 wie <em>f<\/em> \u2013 bestimmte Textabschnitte. Die erste sicher zu identifizierende tironische Note findet sich erst auf fol. 13v, n\u00e4mlich <em>usque<\/em>:<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/den-haag-10-d-2-5.png\" alt=\"\" width=\"156\" height=\"134\" \/><\/div>\n<div align=\"center\"><span style=\"font-size: x-small;\">(c) Den Haag, Museum Meermanno, Huis van het boek, MMW 010 D 002, fol. 13v<\/span><\/div>\n<p>Die tironische Note <em>usque<\/em> ist aber nicht die einzige, die im Codex vorkommt. Daneben gibt es die Note f\u00fcr <em>usque hic<\/em> (Hellmann 2000, S. 12), die zuerst auf fol. 15v auftaucht:<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/den-haag-10-d-2-6.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"139\" \/><\/div>\n<div align=\"center\"><span style=\"font-size: x-small;\">(c) Den Haag, Museum Meermanno, Huis van het boek, MMW 010 D 002, fol. 15v<\/span><\/div>\n<p>Die Note <em>usque<\/em> findet sich insgesamt nur zweimal (foll. 13v, 23v), w\u00e4hrend <em>usque hic<\/em> zehnmal vorkommt (foll. 15v, 22r, 26r, 29v, 31v, 34v, 35v, 38v, 39v, 40v). Aufgrund der \u00c4hnlichkeit der Noten f\u00fcr <em>usque hic<\/em> und <em>ubique<\/em> ist es verst\u00e4ndlich, dass Levison die Note f\u00fcr <em>ubique<\/em> gehalten hat und festh\u00e4lt, dass dies keinen Sinn ergebe (Levison 1913, S. 512 Anm. 1).<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/den-haag-10-d-2-7.png\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"83\" \/><\/div>\n<div align=\"center\"><span style=\"font-size: x-small;\">(c) Martin Hellmann [Hg.], <a href=\"http:\/\/www.martinellus.de\/snt2\/n\/incipit.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Svpertextvs notarvm tironianarvm<\/a><\/span><\/div>\n<p>Die Note f\u00fcr <em>usque hic<\/em> findet sich \u00fcbrigens auch in Berlin Phill. 1762, fol. 73v, auf H\u00f6he der \u00dcberschrift des Capitulare missorum Wormatiense (<a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/ldf\/bk-nr-192\/\">BK 192<\/a>) bzw. am Ende des Capitulare Wormatiense (<a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/capit\/ldf\/bk-nr-191\/\">BK 191<\/a>). Die Position dieser Note an der Grenze zweier St\u00fccke ist dar\u00fcber hinaus auch typisch f\u00fcr die Noten im Haagensis. Dort stehen sie ebenfalls am Ende eines Kapitulars bzw. einer textlichen Einheit, und zwar am Ende des Konzils von Beauvais von 845 (fol. 13v, BK 292), am Ende des Capitulare Septimanicum apud Tolosam datum von 844 (fol. 15v, BK 255), am Schluss eines Exzerptes aus den Capitula conciliorum Meldensis et Parisiensis in villa Sparnaco a Karolo rege confirmata (fol. 22r, BK 293) sowie nach dem vierten Kapitel der Adnuntiatio domni Hludowici des Hlotharii, Hludowici et Karoli conventus apud Marsnam primus (fol. 23v, BK 204). Sodann finden sie sich am Ende des achten Kapitels des Hlotharii, Hludowici et Karoli conventus apud Marsnam secundus (fol. 26r, BK 205), am Ende des Exzerpts aus den Beschl\u00fcssen des Konzils von Soissons (fol. 29v, BK 258), zum Schluss des Capitulare missorum Suessionense (fol. 31v, BK 259) und nach dem Prolog des Hlotharii et Karoli conventus apud Valentianas (fol. 34v, BK 206). Der Prolog erscheint allerdings als Teil des vorausgehenden Konzils von Verberie, d.h. der Beginn von BK 206 ist optisch nicht deutlich hervorgehoben, da erst die <em>ADNUNTIATIO DOMNI LOTHARII<\/em> farblich markiert wird. Ein Benutzer hat den Prolog dann mit einer Linie vom Konzil abgetrennt, aber erst zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt, an dem die Note bereits vorhanden war. Nach dem Ende von BK 206 folgt die n\u00e4chste tironische Note (fol. 35v). Dann begegnen noch dreimal tironische Noten im Codex: nach c. 13 des Capitulare missorum Silvacense (fol. 38v, BK 260), nach dem Eid der <em>centenarii<\/em> desselben Kapitulars (fol. 39v) und nach c. 13 des Capitulare missorum Attiniacense (fol. 40v, BK 261).<\/p>\n<p>Die tironischen Noten f\u00fcr <em>usque<\/em> und <em>usque hic<\/em> wurden gerade in karolingischer Zeit daf\u00fcr genutzt, um anzuzeigen, welche spezifischen Passagen eines Textes exzerpiert werden sollten (Steinov\u00e1 2016, S. 289). Der Minuskelbuchstabe <em>f <\/em>steht allgemein f\u00fcr <em>finit<\/em> und markiert das Ende eines Abschnitts (Steinov\u00e1 2016, S. 277). Das <em>d<\/em> steht zumeist f\u00fcr <em>deest<\/em> und zeigt an, dass etwas fehlt (Steinov\u00e1 2016, S. 199, 278). Dies k\u00f6nnte ein Hinweis darauf sein, dass die Stellen, die mit <em>d<\/em> markiert wurden, z.B. in einer anderen Handschrift fehlten, die man mit dem Haagensis verglich. Da das <em>f<\/em> h\u00e4ufig vorkommt \u2013 teils mehrfach auf einer Seite \u2013, ist es eher unwahrscheinlich, dass damit wirklich Abschnittsenden angezeigt werden sollten, zumal auch kein Beginn markiert wurde. Die tironischen Noten fungieren hier als Marker f\u00fcr das Ende eines Kapitulars oder eines Konzilsbeschlusses bzw. eines Teils von diesen. M\u00f6glich w\u00e4re, dass man davon ausging, dass ein Abschnitt vom Beginn des St\u00fccks bis zur tironischen Note geht, den man exzerpieren sollte. Mit den Buchstaben <em>d<\/em> und <em>f<\/em> sollten wohl eher einzelne Textpassagen sortiert werden, die man anschlie\u00dfend z.B. exzerpieren wollte, um sie beispielsweise in unterschiedliche Listen oder Sammlungen zu integrieren.<\/p>\n<p>Zum Abschluss dieses Beitrags soll noch auf eine Glosse in tironischen Noten auf dem linken Seitenrand von fol. 29v hingewiesen werden, wo das Capitulare missorum Suessionense beginnt, und auf die bereits Levison aufmerksam gemacht hat, der eine Lesung nach Michael Tangl angibt: \u201eIsta capitula facta fuerunt in synodo | apud Suessionis ci(vitatem) | [in] monasterio sancti Medardi | uolente rege K(arolo)\u201c (Levison 1913, S. 512 mit Anm. 2-5; Mordek 1995, S. 67). \u00dcber der Glosse sieht man die Note f\u00fcr <em>usque hic<\/em>.<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/den-haag-10-d-2-8.png\" alt=\"\" width=\"304\" height=\"311\" \/><\/div>\n<div align=\"center\"><span style=\"font-size: x-small;\">(c) Den Haag, Museum Meermanno, Huis van het boek, MMW 010 D 002, fol. 29v<\/span><\/div>\n<p>Dass Kapitularienhandschriften tironische Noten aufweisen, kommt nur selten vor. Der seit August 2018 online zur Verf\u00fcgung stehende und als Arbeitsinstrument sehr zu empfehlende &#8220;<a href=\"http:\/\/www.martinellus.de\/index\/indexti.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Index tironianorum<\/a>&#8221; von Martin Hellmann verzeichnet jedenfalls nicht viele. Die Handschrift Den Haag 10 D 2 stellt somit eine Besonderheit dar. Die Marginalien des Haagensis zeigen, dass sich ein Benutzer intensiver mit den Rechtstexten besch\u00e4ftigt hat. Die Zeichen am Rande erm\u00f6glichen uns, die Arbeitsweise eines fr\u00fchmittelalterlichen Benutzers der Handschrift kennenzulernen, auch wenn nicht immer klar ist, was genau die Annotationen bedeuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Dominik Trump<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/den-haag-rmw-10-d-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zur Handschriftenseite<\/a> (Beschreibung nach Mordek und Transkription)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Literatur<\/strong><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Levison_1913\">Levison 1913<\/a><br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Carey_1938\">Carey 1938<\/a>, S. 57<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Lieftinck_1964\">Lieftinck 1964<\/a>, S. 56, Nr. 130<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Nelson_1983\">Nelson 1983<\/a>, S. 205, 223-225<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Mordek_1995\">Mordek 1995<\/a>, S. 58-69<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Bischoff_1998\">Bischoff 1998<\/a>, S. 89, Nr. 423; S. 302, Nr. 1446<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Hellmann_M_2000\">Hellmann M 2000<\/a><br \/>\nEvina Steinov\u00e1, <a href=\"https:\/\/dspace.library.uu.nl\/handle\/1874\/331044\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Notam superponere studui<\/a>. The use of technical signs in the early Middle Ages, Diss. phil. Utrecht 2016.<\/p>\n       <div class=\"cite_as\">\n         <h5>How to cite<\/h5>\n         <div>\n           <span class=\"author\">Dominik Trump<\/author>,\n           <span class=\"title\">Handschrift des Monats Februar 2019: Den Haag, Rijksmuseum Meermanno-Westreenianum, 10 D 2<\/title>,\n           in: Capitularia. Edition of the Frankish Capitularies, ed. by\n           Karl Ubl and collaborators, Cologne 2014 ff.\n           \n           URL: https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/handschrift-des-monats-februar-2019\/ (accessed on 04\/14\/2026)\n         <\/div>\n       <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tironische Noten aus Reims Den Haag, Rijksmuseum Meermanno-Westreenianum, 10 D 2 ist eine in Reims im dritten Viertel des 9. Jahrhunderts entstandene Handschrift, die fast ausschlie\u00dflich Kapitularien Karls des Kahlen aus den Jahren 843-856 tradiert. 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