{"id":14077,"date":"2017-02-01T15:20:16","date_gmt":"2017-02-01T14:20:16","guid":{"rendered":"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/?p=14077"},"modified":"2025-03-21T16:01:17","modified_gmt":"2025-03-21T15:01:17","slug":"handschrift-des-monats-februar-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/handschrift-des-monats-februar-2017\/","title":{"rendered":"Manuscript of the Month February 2017: Stuttgart, W\u00fcrttembergische Landesbibliothek, iur. 4\u00b0 134"},"content":{"rendered":"<p>Der im 10.\/11. Jahrhundert in Alemannien, wahrscheinlich in St. Gallen entstandene Rechtscodex wird er\u00f6ffnet durch den f\u00fcr die Region zentralen Rechtstext, die Lex Alamannorum. Es folgen die Kapitulariensammlung des Ansegis und weitere Exzerpte aus Rechtstexten, vor allem aus dem r\u00f6mischen Recht.<\/p>\n<p>Im letzten Teil der Sammelhandschrift, auf den foll. 173r-199v, finden sich zwei Listen mit Kapitularienausz\u00fcgen, die jeweils von einem Kapitelverzeichnis eingeleitet werden und haupts\u00e4chlich aus der Collectio Ansegisi zusammengestellt wurden. Doch die beiden Listen zeigen auch deutliche Spuren einer von Ansegis unabh\u00e4ngigen \u00dcberlieferung der entsprechenden Kapitularien. Bei n\u00e4herer Betrachtung fallen sie auch anderweitig aus dem Rahmen, den der vorangehende Teil der Rechtshandschrift vorgibt.<\/p>\n<p>Die Konzeption der Handschrift ist insgesamt recht einheitlich und klar. Den verschiedenen Rechtstexten sind regelm\u00e4\u00dfig Kapitelverzeichnisse vorgeschaltet, die mit roter Tinte durchnummeriert wurden. Die ausgeschriebenen Kapitel erhielten damit korrespondierende Nummern und\/oder Rubriken mit kurzen Inhaltsangaben in roter Tinte, sodass die Sammlung f\u00fcr eine systematische Benutzung gut geeignet scheint.<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/stuttgart-wlb-iur-4-134_fol.34r,41v.png\" alt=\"\" width=\"592\" height=\"438\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: x-small\">Abb.: Stuttgart, WLB, Cod. iur. 4\u00b0 134, fol. 34r und 41v, Beginn des Kapitelverzeichnisses von Ansegis, Buch 1 und Text von Ansegis 1, 13-17 (\u00a9 W\u00fcrttembergische Landesbibliothek Stuttgart).<\/span><\/p>\n<p>Dieses Muster wird jedoch bei den beiden Listen auf foll. 173r ff. durchbrochen. Zwar gibt es auch hier jeweils ein Kapitelverzeichnis, das jedoch nicht durchnummeriert wurde. Der folgende Text der Kapitel wurde zwar mit Rubriken und Kapitelzahlen in roter Tinte versehen, aber ohne eine einheitliche Systematik. So weichen die Rubriken im Text gelegentlich von denen des Kapitelverzeichnisses ab und die Kapitel sind nicht numerisch durchgez\u00e4hlt, sondern entsprechen in den meisten F\u00e4llen der Z\u00e4hlung in der Sammlung des Ansegis, der sie entnommen wurden. So folgt z.B. in der zweiten Liste auf foll. 191r-v auf das Kapitel LXX (= Ansegis 4, 70) ein als LXVII gez\u00e4hltes Kapitel (= Ansegis 3, 67).<\/p>\n<p>Eine mit der Stuttgarter Handschrift verwandte \u00dcberlieferung dieser Listen ist durch einen fr\u00fchneuzeitlichen Druck von Johannes Herold (<em>Originum ac Germanicarum Antiquitatum Libri<\/em> \u2026 ) erhalten. Herold druckt die beiden Listen ebenfalls, aber ohne die vorangehenden Kapitelverzeichnisse. Ein Vergleich mit diesem Druck zeigt einige aufschlussreiche Abweichungen zur Stuttgarter Handschrift.<\/p>\n<p>Die erste Liste (foll. 173v-183r) besteht im Wesentlichen aus den <em>Capitula legibus addenda<\/em> Ludwigs des Frommen von 818\/19 (<a title=\"dMGH\" href=\"http:\/\/www.mgh.de\/dmgh\/resolving\/MGH_Capit._1_S._280\" target=\"_blank\">BK 139<\/a>), in die zwischen BK 139 cc. 2 und 3 ein Kapitular Karls des Gro\u00dfen (<em>Capitulare missorum de exercitu promovendo<\/em>, Anfang 808 = <a title=\"dMGH\" href=\"http:\/\/www.mgh.de\/dmgh\/resolving\/MGH_Capit._1_S._136\" target=\"_blank\">BK 50<\/a>) eingeschoben wurde. Wie es zu diesem Einschub kam, ist unklar; wahrscheinlich ist er das Resultat eines Versehens beim Kopieren. Da die ersten beiden Kapitel vor dem Einschub, wie bereits Schmitz gezeigt hat, auf eine \u00dcberlieferung des Original-Kapitulars BK 139 zur\u00fcckgehen, w\u00e4hrend die restlichen Kapitel nach diesem Einschub Ansegis folgen, ist ein Wechsel der Vorlage an dieser Stelle anzunehmen.<\/p>\n<p>Bei dieser Liste gibt Herold f\u00fcr die ersten beiden Kapitel die Rubriken des Original-Kapitulars wieder, wie sie auch im Kapitelverzeichnis der Stuttgarter Handschrift erscheinen. Dagegen wurden in der Handschrift bei den ausgeschriebenen Kapiteln Rubriken gew\u00e4hlt, die von denen des Kapitelverzeichnisses abweichen. Die Rubrik des ersten Kapitels stammt sicher, die des zweiten wahrscheinlich aus der Kapitulariensammlung des Benedictus Levita (1, 230 und 231). Und die cc. XXIII und XXIIII (= BK 139 cc. 12 und 13 bzw. Ansegis 4, 23 und 24) sind zwar mit Ansegis-Rubriken \u00fcberschrieben, aber nicht mit denjenigen von Buch 4, 23 und 24, sondern von Buch 4, 73 und 74. Dies verr\u00e4t nach Schmitz eine sehr gute Kenntnis des Ansegis, denn tats\u00e4chlich stimmt der Inhalt von Ansegis 4, 23 und 24 mit dem von 73 und 74 im Wesentlichen \u00fcberein; letztere entsprechen cc. 4 und 5 der <em>Capitula legibus addita<\/em> Ludwigs des Frommen von 816 (= <a title=\"dMGH\" href=\"http:\/\/www.mgh.de\/dmgh\/resolving\/MGH_Capit._1_S._267\" target=\"_blank\">BK 134<\/a>), die in den <em>Capitula legibus addenda<\/em> von 818\/19 wieder aufgegriffen und in leicht ver\u00e4nderter Fassung erneut verabschiedet wurden. Offenbar erschienen die Rubriken, die Ansegis f\u00fcr die \u00e4lteren Kapitel verwendet hatte, dem Rubrikator als passendere \u00dcberschriften.<\/p>\n<p>Die \u00dcbereinstimmung von Herolds Textversion mit dem Kapitelverzeichnis der Stuttgarter Handschrift l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass die abweichenden Rubriken bei den ausgeschriebenen Kapiteln der Handschrift am ehesten als eine Zutat des Schreibers, oder wahrscheinlicher: des Rubrikators anzusehen sind. Der Schreiber beabsichtigte n\u00e4mlich offensichtlich eine andere Textgliederung als die tats\u00e4chlich ausgef\u00fchrte, weil er Platz f\u00fcr die Rubriken an Stellen lie\u00df, die der Rubrikator ignorierte; z.B. in der ersten Zeile \u00fcber dem Kapitelverzeichnis, wo man eine \u00dcberschrift erwarten w\u00fcrde (etwa <em>Incipiunt capitula<\/em> etc., wie im o.g. Beispiel bei Ansegis, Buch 1).<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/stuttgart-wlb-iur-4-134_fol.173r.png\" alt=\"\" width=\"315\" height=\"482\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: x-small\">Abb.: Stuttgart, WLB, Cod. iur. 4\u00b0 134, fol. 173r: Kapitelverzeichnis ohne Rubrik (daf\u00fcr erste Zeile freigelassen) und Nummerierung (\u00a9 W\u00fcrttembergische Landesbibliothek Stuttgart)<\/span><\/p>\n<p>Nach dem Ende des Kapitelverzeichnisses lie\u00df er einen Platz von f\u00fcnf Zeilen frei, der vom Rubrikator nur zu weniger als der H\u00e4lfte mit der Rubrik des ersten Kapitels beschrieben wurde. Wahrscheinlich enthielt die Vorlage des Schreibers noch die \u00dcberschrift des Gesamtkapitulars BK 139, wie sie der Druck von Herold \u00fcberliefert (<em>Incipiunt capitula quae legibus addenda sunt, quae et missi et comites habere et ceteris nota facere debent<\/em>).<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/stuttgart-wlb-iur-4-134_fol.173v.png\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"481\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: x-small\">Abb.: Stuttgart, WLB, Cod. iur. 4\u00b0 134, fol. 173v: Rubrik zu c. 1 (DE HOMICIDIIS in ecclesiis uel in atriis earum perpetratis = Rubrik zu Benedictus Levita 1, 230), mit freigelassenem Raum f\u00fcr mehr Text (\u00dcberschrift des Gesamtkapitulars BK 139?) (\u00a9 W\u00fcrttembergische Landesbibliothek Stuttgart)<\/span><\/p>\n<p>Und auch zu Beginn der eigenst\u00e4ndigen Kapitelliste BK 50 lie\u00df er zwei Zeilen, wohl f\u00fcr die \u00dcberschrift des Kapitulars, frei \u2013 doch dieser eigentlich un\u00fcbersehbare Leerraum wurde vom Rubrikator nicht ausgef\u00fcllt.<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/stuttgart-wlb-iur-4-134_fol.174v.png\" alt=\"\" width=\"316\" height=\"484\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: x-small\">Abb.: Stuttgart, WLB, Cod. iur. 4\u00b0 134, fol. 174v: Beginn von BK 50 mit freigelassenem Platz f\u00fcr die \u00dcberschrift des Kapitulars (\u00a9 W\u00fcrttembergische Landesbibliothek Stuttgart)<\/span><\/p>\n<p>Stattdessen wurde die \u00dcberschrift von BK 50 in den Rest der freigebliebenen dritten Zeile von fol. 176v gezw\u00e4ngt (und mit der Kapitelz\u00e4hlung III versehen), vor das in eins zusammengefasste c. 7\/8, wo eigentlich kein Platz daf\u00fcr vorgesehen war.<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/stuttgart-wlb-iur-4-134_fol.176v.png\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"209\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: x-small\">Abb.: Stuttgart, WLB, Cod. iur. 4\u00b0 134, fol. 176v: \u00dcberschrift von BK 50 (<em>Breuis capitulorum quam missi dominici promouere<\/em> [sic statt <em>habere<\/em>] <em>debent ad exercitum promouendum<\/em>), hier mit der Z\u00e4hlung III wie eine Kapitelrubrik zu BK 50 cc. 7\/8 platziert (\u00a9 W\u00fcrttembergische Landesbibliothek Stuttgart)<\/span><\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise stand dem Rubrikator, der in einem zweiten Arbeitsdurchgang die Z\u00e4hlung und Rubriken mit roter Tinte erg\u00e4nzen sollte, die urspr\u00fcngliche Vorlage des Schreibers nicht mehr zur Verf\u00fcgung (falls es \u00fcberhaupt nur eine und nicht mehrere waren). Und das Kapitelverzeichnis war dabei auch keine rechte Hilfe, denn es enth\u00e4lt deutlich weniger Rubriken als Kapitel, wenn man sich an der Einteilung des Textes in Abs\u00e4tze orientiert. Die ersten drei Eintr\u00e4ge des Kapitelverzeichnisses beziehen sich auf elf Textabschnitte: BK 139 c. 1 ist auf zwei Abs\u00e4tze verteilt, c. 2 auf einen, BK 50 auf acht. Daher scheint der Rubrikator die Kapiteltexte mithilfe anderer ihm zur Verf\u00fcgung stehender Texte verglichen und identifiziert zu haben. Die Sammlung des Ansegis ist ja sogar im selben Codex, auf foll. 34r-136v, \u00fcberliefert.<\/p>\n<p>Warum die ersten beiden Kapitel allerdings mit Rubriken von Benedictus Levita anstatt von Ansegis versehen wurden, ist schwer erkl\u00e4rbar \u2013 Benedictus\u2018 Text hat sowohl gegen\u00fcber dem Text des Originalkapitulars als auch gegen\u00fcber dem des Ansegis einige Auslassungen (in Benedictus Levita 1, 230 fehlt z.B. gegen\u00fcber BK 139 c. 1\/Ansegis 4, 13 der Passus <em>per sacramentum adfirmet &#8211; bannum nostrum solvere<\/em>), sodass sich die Wahl nicht durch einen besonders gr\u00fcndlichen Textabgleich erkl\u00e4ren l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Bei der zweiten Kapitelliste (ab fol. 185r, wiederum Beginn einer neuen Lage) scheint es ebenfalls Identifizierungsprobleme gegeben zu haben, denn auch hier wird das auf foll. 183v-185r vorangehende Kapitelverzeichnis nicht gez\u00e4hlt \u2013 erst nachtr\u00e4glich sind mindestens zwei Anl\u00e4ufe dazu unternommen worden: Hinter den ersten f\u00fcnf Eintr\u00e4gen lassen sich noch Spuren von radierten Zahlen erkennen, und eine andere Hand hat in dunkelbrauner Tinte die ersten 20 Kapitel nummeriert, bevor die Z\u00e4hlung abbricht (das 21. Kapitel wurde aus unerfindlichen Gr\u00fcnden in hellerer Tinte zun\u00e4chst mit XXI bezeichnet, das erste X aber wieder getilgt).<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/cap\/publ\/material\/stuttgart-wlb-iur-4-134_fol.183r-v.png\" alt=\"\" width=\"676\" height=\"490\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"font-size: x-small\">Abb.: Stuttgart, WLB, Cod. iur. 4\u00b0 134, fol. 183r-v: Beginn des Kapitelverzeichnisses zur zweiten Kapitelliste (ab fol. 185r), urspr\u00fcnglich unnummeriert, nachtr\u00e4glich bis c. XX bzw. [X]XI gez\u00e4hlt, danach bricht die Z\u00e4hlung ab (\u00a9 W\u00fcrttembergische Landesbibliothek Stuttgart)<\/span><\/p>\n<p>Die Z\u00e4hlung der ausgeschriebenen Kapitel beginnt mit <em>cap. primum<\/em> und <em>II<\/em>, bevor sie ab dem dritten Kapitel wiederum auf die Z\u00e4hlung nach Ansegis (dieses Mal Ausz\u00fcge aus dem dritten Buch, beginnend mit XXXVI = Ansegis 3, 36) springt, die dann bis zum Schluss durchgehalten wird. Auch bei der zweiten Kapitelliste finden sich Abweichungen zwischen den Rubriken des Kapitelverzeichnisses und denen der ausgeschriebenen Kapitel, und auch hier sind offenbar neben Ansegis weitere Textvorlagen benutzt worden (vgl. dazu im Detail Schmitz G\u00a0 1996, S. 346-348).<\/p>\n<p>Solche St\u00f6rungen in der Kapitelz\u00e4hlung oder Diskrepanzen zwischen einem Kapitelverzeichnis und dem Text, auf den es sich beziehen sollte, begegnen oft in Kapitularienhandschriften. Im vorliegenden Fall sind die Abweichungen wohl damit zu erkl\u00e4ren, dass Schreiber und Rubrikator in zwei separaten Arbeitsschritten arbeiteten und der Rubrikator nicht mehr auf dieselben Informationen zugreifen konnte, die dem Schreiber zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n<p>Interessant hierbei ist, dass die vom Kapitelverzeichnis abweichenden Rubriken nicht etwa frei formuliert, sondern wohl durchdacht aus anderen, offenbar am Ort vorhandenen Quellen zusammengestellt wurden. Die mit der Herstellung der Handschrift befassten Skriptoriumsmitarbeiter hatten also offenbar eine Auswahl von unterschiedlichen Fassungen der Kapitularientexte zur Verf\u00fcgung. Und dies k\u00f6nnte sehr gut auf St. Gallen, das als Entstehungsort der Handschrift vorgeschlagen wurde, zutreffen; wissen wir doch, dass sich in dessen Bibliothek Rechtshandschriften mit einschl\u00e4gigem Inhalt befunden haben, wie z.B. der <a title=\"e-codices\" href=\"http:\/\/www.e-codices.unifr.ch\/de\/list\/one\/csg\/0727\" target=\"blank_\">Codex St. Gallen 727<\/a>, der Kopien der Sammlungen sowohl des Ansegis wie auch des Benedictus Levita enth\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;font-style: italic\">B. Mischke<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/mss\/stuttgart-wlb-iur-4-134\/\" target=\"_blank\">Zur Handschriftenseite<\/a> (Beschreibung nach Mordek und Transkription)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Herold_1557\">Herold 1557<\/a>, S. 319-324<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Mordek_1995\">Mordek 1995<\/a>, S. 724-728<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Schmitz_G_1996\">Schmitz G 1996<\/a>, S. 153-155, 210 f., 340-357, 391-398<br \/>\n<a title=\"Zur Bibliographie\" href=\"http:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/resources\/biblio#Seckel_1906\">Seckel 1906<\/a>, S. 95<\/p>\n       <div class=\"cite_as\">\n         <h5>How to cite<\/h5>\n         <div>\n           <span class=\"author\">Britta Mischke<\/author>,\n           <span class=\"title\">Manuscript of the Month February 2017: Stuttgart, W\u00fcrttembergische Landesbibliothek, iur. 4\u00b0 134<\/title>,\n           in: Capitularia. Edition of the Frankish Capitularies, ed. by\n           Karl Ubl and collaborators, Cologne 2014 ff.\n           \n           URL: https:\/\/capitularia.uni-koeln.de\/en\/blog\/handschrift-des-monats-februar-2017\/ (accessed on 04\/17\/2026)\n         <\/div>\n       <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der im 10.\/11. Jahrhundert in Alemannien, wahrscheinlich in St. Gallen entstandene Rechtscodex wird er\u00f6ffnet durch den f\u00fcr die Region zentralen Rechtstext, die Lex Alamannorum. Es folgen die Kapitulariensammlung des Ansegis und weitere Exzerpte aus Rechtstexten, vor allem aus dem r\u00f6mischen Recht. 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