Capitularia - Edition der fränkischen Herrschererlasse

Neu veröffentlicht

Neu veröffentlichte Handschriftenseiten: – Ivrea, Biblioteca Capitolare, XXXIII – Ivrea, Biblioteca Capitolare, XXXIV – Mailand, Biblioteca Ambrosiana, O. 55 sup. – New Haven, Yale University, The Beinecke Rare Book and Manuscript Library, MS 808 – Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 3877 – Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 4613 – Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 4631 – Paris, Bibliothèque […]

Handschrift des Monats Dezember 2017: Modena, Biblioteca Capitolare, O. I. 2

Der Liber legum des Lupus Die oberitalienische Handschrift Modena, BC, O. I. 2 wurde lange Zeit auf das Ende des 10. Jhs. datiert, könnte nach neueren Forschungen (Russo 1980, Braciotti 1998) aber wesentlich älter sein und schon aus dem Ende des 9. Jhs. stammen. Sie ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Miniaturen, die frühmittelalterliche Gesetzgeber von […]

Neu veröffentlicht

NEU sind in diesem Monat nicht nur 11 weitere Handschriftenseiten, sondern auch zwei Funktionserweiterungen der Website: Das Filtern von Kapitularienhandschriften nach ihren Entstehungsorten ist nun einfacher und übersichtlicher. Zudem kann jetzt bei Handschriftenseiten aus der Inhaltsübersicht nach BK-Nummern nicht nur zum Beginn des jeweiligen Kapitulars selbst, sondern auch direkt zu jedem einzelnen Kapitel navigiert werden. […]

Handschrift des Monats November 2017: Paris, BnF, Lat. 3877

Isaak von Langres und Pseudoisidor Der Kodex Paris, BnF, lat. 3877 scheint für einen Zeitraum von über hundert Jahren eine gern genutzte Gebrauchshandschrift gewesen zu sein. Heute besteht der Kodex aus 94 Folia, doch tragen diese Seiten nicht nur zahlreiche Nachträge von verschiedenen Händen, einige Blätter und Lagen sind auch später erst zusätzlich eingebunden worden. […]

Handschrift des Monats Oktober 2017: Paris, BnF, Lat. 4995

Paläographisch lässt sich die nur 38 Blätter umfassende Rechtshandschrift Paris, Bibliothèque nationale de France, Lat. 4995 auf das 10. Jahrhundert datieren. Gleichwohl stammen fast alle enthaltenen Rechtstexte aus den ersten beiden Dekaden des 9. Jahrhunderts, mit der Kapitulariengesetzgebung Ludwigs des Frommen von 818/819 als jüngstem Bestandteil. Daher ist zu vermuten, dass der Schreiber eine alte, […]

Weitere Kapitularienseiten veröffentlicht…

Die Übersichten zu den Kapitularien Ludwigs des Frommen und seines Sohnes Lothar sind um elf neue Seiten zu den Kapitularien Lothars erweitert worden (BK-Nr. 157–160 und 162–168).

Handschrift des Monats September 2017: Paris, BN, Lat. 4628 A

So nah und doch so fern: Glossen und Nota-Zeichen Seit längerem wird die einzelne Handschrift in der rechtshistorischen Forschung nicht mehr nur als bloßer Textträger, sondern als individuelles Artefakt mit jeweils eigenem Wert begriffen. Dennoch wird dabei sehr auf den Text selbst geschaut, die sog. Paratexte wie z.B. Glossen oder Nota-Zeichen werden allzu oft außen […]

Handschrift des Monats August 2017: Paris, BN, Lat. 10754

Lex Salica, Kapitularien und biblisches Recht Die moderne Forschung hat sich seit längerer Zeit von einem „legalistischen“ Verständnis der karolingischen Kapitularien verabschiedet, wie es das Buch von François Louis Ganshof (Ganshof 1961) repräsentiert. Die Definition von Ganshof, Kapitularien seien „Maßnahmen der Gesetzgebung oder der Verwaltung“ (Ganshof 1961, S. 13), wird der Vielfalt der Kapitularien und […]

Neu veröffentlicht

Neu veröffentlichte Handschriftenseiten: – München, Bayerische Staatsbibliothek, Inc. s. a. 26m – München, Bayerische Staatsbibliothek, Lat. 29555/1 – München, Universitätsbibliothek, † Fragmente – Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 4628 – Paris, Bibliothèque Nationale, Lat. 4628 A – Paris, Bibliothèque Nationale, nouv. acq. Lat. 204 – Vatikan, Biblioteca Apostolica Vaticana, Reg. Lat. 1000 B – Vercelli, Biblioteca […]

Handschrift des Monats Juli 2017

Ein Vögelchen hat gezwitschert… Die Zahl der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher, die Twitter als sinnvolles Kommunikations- und Informationsmedium gebrauchen, steigt stetig an, und selbst eine immer größer werdende Gemeinschaft von (Frühmittelalter-)Historikern (#medievaltwitter #twitterstorians) gehört ebenfalls dazu. Unter diesen, die sich hier vor allem über Handschriften, neue Publikationen oder Veranstaltungen austauschen, verbreitete sich Anfang Juni eine Nachricht […]