Capitularia - Edition of the Frankish Capitularies

Bericht zum IX. Arbeitstreffen in Wolfenbüttel

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Das IX. Arbeitstreffen des Editionsprojektes fand vom 17. – 18. September in Wolfenbüttel statt.
Gastgeberin war die Herzog-August-Bibliothek. Der dort aufbewahrte Codex Blankenburgensis 130, eine nach 855 in Oberitalien entstandene Sammlung mit Kapitularientexten, stand im Zentrum des Workshops.

Die Tagungsteilnehmer vor dem Portal der Herzog-August-Bibliothek


P R O G R A M M

Do. 17.09.2015

14:00–14:15 Begrüßung
14:15–15:00 Prof. Dr. Stefan Esders: Bischof Joseph von Ivrea, das regnum Italiae und der Blankenburgensis 130
15:00–15:45 Prof. Dr. Philippe Depreux: Der Blankenburg-Codex als missatisches Dokument
15:45–16:15 Kaffeepause
16:15–17:00 Dr. Michael Glatthaar: Die älteren Kapitularien im Blankenburgensis 130
17:00–17:45 Prof. Dr. Karl Ubl: Die Capitula legibus addenda (Nr. 139) im Blankenburgensis 130
17:45–18:30 Prof. Dr. Steffen Patzold: Die Wormser Kapitularien im Blankenburgensis 130

Fr. 18.09.2015

09:00–10:30 Vorstellung von Handschriften
10:30–11:00 Kaffeepause
11:00–14:00 Interne Projektbesprechung


In den Vorträgen wurden Berichte aus der Editionswerkstatt präsentiert.
Da der Blankenburg-Codex eine umfangreiche Kapitulariensammlung tradiert, in der sich Texte aus dem Zuständigkeitsbereich aller beteiligten Editoren finden, bot sich reichlich Stoff für eine gemeinsame Diskussion. (Siehe auch: Handschrift des Monats)

Ein besonderes Highlight des Treffens war die Präsentation des Codex Blankenburgensis und weiterer Rechtshandschriften im Lesesaal der Herzog-August-Bibliothek, bei der manche am Schreibtisch entwickelte Theorie am realen Objekt überprüft werden konnte. Michael Glatthaar, Dominik Trump und Karl Ubl stellten ihre Lieblingsstücke aus den Wolfenbütteler Beständen vor.
Für die Bereitstellung der Handschriften und eine reibungslose Organisation des Treffens danken wir Dr. Christian Heitzmann, Torsten Schassan und dem Team der Herzog-August-Bibliothek herzlich!